Mythos weibliche Spitzenkunst

Gestern wurde im ZDF mehrfach ein Jubelchor auf die Malerin Lotte Laserstein angestimmt. Eine große und unterschätzte Künstlerin sei sie gewesen, um 1930 auf der Höhe ihres Schaffens, später durch die „Nazis“ beschränkt und schließlich aus dem Land getrieben.

Kaum emigriert nach Schweden vermochte sie, wie das ZDF trauernd einräumt, bei weitem nicht mehr an die Qualität ihrer in Deutschland entstandenen Bilder anzuknüpfen. Die ihr zugeschriebenen Werke aus den 20er- und 30er-Jahren sind tatsächlich erstklassig, später wurde eher Schwarzbrot geliefert.

Wer die Gemälde Lasersteins kennt wird ein wenig geschmunzelt haben bei den Ausführungen des ZDF. Genauso wie Else Lasker-Schüler ihre guten Gedichte nicht selbst geschrieben hat wurden auch Lasersteins gute Gemälde von einem Mann gemacht, der damit einen Weg fand jüdische Geheimprojekte zu unterwandern.

Rechts sehen Sie Laserstein beim Malen eines Bildes, das Sie nicht gemalt hat.

Links sehen Sie ein Selbstporträt ihres „Ghostmalers“ Rudolf Schlichter. Der Württemberger war zunächst Kommunist und Dadaist gewesen und später zum Nationalbolschewismus, schließlich zum Katholizismus übergewechselt. Er war wie Gottfried Benn, der für Lasker-Schüler einsprang, ein großer Künstler und eigenartiger Mensch, zudem noch ein guter und ziemlich obszöner Schriftsteller.

Benn und Schlichter haben ein jüdisches Projekt unterwandert, das um 1900 in München gestartet wurde. Weibliche „Blaustrümpfe“ – oft Jüdinnen – wurden mit der verdeckten Hilfe genialer Deutscher zu großen Künstlerinnen aufgebaut, was ihnen Zugang zur Elite von Wirtschaft und Politik ermöglichte. Dort sollte der Erpressung und der Geheimprostitution nachgegangen werden.

Aber auch das war vor allem Tarnung. Diese Frauen – es gibt sie heute mehr denn je – sollten und sollen hauptsächlich Gifte proliferieren, systematisch töten und strategische Terroranschläge begehen. Else Lasker-Schüler zum Beispiel hat um 1930 in Berlin als „Müllsammlerin“ gelebt und kann als eine der ersten Organisatoren der Giftwirtschaft aus der Mülltonne betrachtet werden.

Ich werde diese Dinge in der kommenden Zeit näher beleuchten, bis hin zu Ingeborg Bachmann und der immer noch öffentlich als „Künstlerin“ in Erscheinung tretenden Haupttäterin beim Mozarteum-Anschlag.

2 Gedanken zu “Mythos weibliche Spitzenkunst

  1. Mercedes

    Ghostmaler ist gut!

    Wird dieses Blog nun von einem Ghostmaler
    geführt oder von einem Ghostwriter? ;-O
    Der „total Unpolitische“ hier ist doch wohl
    „nur“ Tarnung, oder?

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s