Die Klugscheißer vom Bundesamt für Verfassungsschutz

Ich werde heute einige Hinweise geben zur Struktur jener Dokumente, die mir ein israelischer Goldkurier überlassen hat und mit denen die israelischen Angriffe auf Korea, Japan und die arabische Welt aufgeklärt werden können.

Die 30 Notizzettel hat mir der Mann – er war ein Spitzel – in den Müll geschwindelt. Sie wurden von einem Mann erstellt, der seit Jahrzehnten die kompliziertesten Codierungen ausführt. Man kann sie nur verstehen, wenn man die Paradigmen, Techniken und Perspektiven der Kommunikation kennt, die dort entfaltet wird. „Freihändige“ Interpretationen durch so genannte Geheimdienstexperten führen fast sicher in die Irre und sind aufgrund der internationalen Bedeutung der Dokumente brandgefährlich.

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Beispiel für die komplexe Struktur der Dokumente

Zentrale Paradigmen der kommunikativen Struktur dieser Dokumente sind

– der Anspruch, mich persönlich über die Taten zu informieren,

– den Eindruck zu erwecken, es handle sich um israelische Tarnanweisungen an mich (als ob ich die Israelis schützen wollte),

– eine Art rotwelsches Lebenswerk zu hinterlassen, Schläue zu demonstrieren,

– die Polizei und die Geheimdienste alt aussehen zu lassen.

Kommunikationstechniken sind

– das Schnittbild der quadratisch ausgeschnittenen Zettel,

– das Schriftbild der eigenen handschriftlichen Notizen,

– Schmutz, Dreck, Eselsohren, Falten, Farbe Papieralter und Papierqualität,

– Kontext und Umstände des Verrats,

– Sprache sowohl in klassischem Rotwelsch als auch auf der Ebene traditioneller jüdischer Codierung, Satzstruktur und Wortmaterial,

– Intertextualität und direkter Verweis.

Wichtige Perspektiven des Autors, die er im Sinne der Codierung frei einstellt sind

– sein Bildungsgrad, der scheinbar schwankt,

– seine politische Haltung,

– die Perspektive der Überlegenheit gegenüber dem Leser, insbesondere gegenüber mir, wobei private Momente ins Spiel kommen.

Man kann sich vorstellen, was bei einer Analyse herauskommt wenn man diese Parameter nicht kennt. Ich selbst hätte diese komplizierten Strukturen, obwohl ich promovierter Textwissenschaftler und spezialisiert auf komplexe Mikrotexte bin, nicht ohne Mitwirkung meiner Mitarbeiterinnen aufschlüsseln können. Das Bundesamt für Verfassungsschutz bitte ich, von „Analysen“ Abstand zu nehmen und das Ausland nicht zu desinformieren, ob mit Absicht oder nicht.

(Dokumente Arbeitskreis NSU)

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