Die Kühnen-Biographie von Werner Bräuninger

Im Jahr 2016 ist im Verlag „GHV“ eine Biographie über den nationalsozialistischen Aktivisten Michael Kühnen erschienen. Aufgrund meiner eigenen Recherchen ist mir bekannt geworden, dass Kühnen 1990/91 ermordet worden ist. Da sich bereits 2015 diverse zweifelhafte Personen zu Wort gemeldet hatten, sie wären als Informationsgeber für den Autor Bräuninger tätig geworden, untersuche ich das Buch auf Hinweise für eine  Verzerrung des Mordes.

Da die Informationsgeber offensichtlich Schwätzer sind, erwarte ich mir von einer solchen Analyse auch weitere Hinweise auf das Mordgeschehen selbst. Der Autor Bräuninger scheint mir – was das Mordgeschehen betrifft – allerdings vollkommen unschuldig zu sein. Zudem ist durchgesickert, dass man dem Autor in der einen oder anderen Weise dreingeredet und ihn manipuliert hat.

Das hat zeitweise dazu geführt, dass ich als „Initiator“ dieser Biographie verdächtigt worden bin. Nichts wäre mir ferner gelegen. Ich habe und hatte mit Bräuninger und der Abfassung dieser Biographie nichts, aber auch gar nichts zu tun.

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Zeitlicher Verlauf einer HIV-Infektion/AIDS. Rot: CD4+ T-Lymphozytenzahl (Helferzellzahl (Zellen/mm³), Blau: HIV RNA-Kopien pro ml Blutplasma. Graphik von T. Splettstößer

Auffällig an diesem Werk sind zunächst die Kapitelüberschriften: Der Autor benutzt die Titel meiner Lieblingsbücher („Tod auf Kredit“, „Der bolivianische Traum“ usw.). Manche lyrische Wendung in der Prosa lässt an meinen Stil denken.

Wertvolle Informationen über Kühnens Tod, etwa die Tatsache, dass man ihn in Mitteldeutschland nicht medizinisch behandeln wollte, mischen sich mit einer seltsamen Desinformation über Kühnens angebliche Aids-Krankheit und seine „Freunde“.

Dabei wäre es doch einfach gewesen, die schematische Darstellung des Ablaufs solcher Morde, wie sie oben in der Graphik erscheint (Quatschen und Vergiftung, Bewährungsphase und Tod) an das Mordgeschehen anzulegen und zu erkennen, dass die Tötung über „Aids“ nur die Legende für einen politischen Mord war.

Fortsetzung folgt

 

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