Angriff auf die nordkoreanische Führungsschicht, 1

Seit Jahrzehnten ist die Führungsschicht der Volksrepublik Korea von einer rätselhaften Häufung von Todesfällen älterer Männer betroffen. Vor allem Angehörige des Sicherheitsdienstes, Funktionäre der Koreanischen Arbeitspartei und Militärs sind ohne nachvollziehbare medizinische Erklärung verstorben, insbesondere an Herzkrankheiten.

Die nordkoreanische Führung unter Kim-Jong Un hat darauf mit einer nachrichtendienstlichen Offensive reagiert. Man hatte deutsche Medikamente im Blick, speziell so genannte Betablocker, konnte aber nicht schlüssig klären, auf welche Weise die Wirkstoffkombinationen in diesen Präparaten den Tod der Opfer hervorriefen.

Die nordkoreanischen Stellen vermochten die Herkunft der manipulierten Herzmedikamente zumindest ansatzweise zu lokalisieren. Eine Fabrik in Berlin kam als Herkunftsort in Frage. Da diese im Einflussbereich der Amerikaner lag (West-Berlin) verdächtigte man die CIA, Nordkorea auf hinterhältige Weise angegriffen zu haben und drohte mit Konsequenzen.

Der Chef der koreanischen Arbeitspartei inspiziert eine Rakete. Quelle: Tumblr

Im Jahr 2005 gelang es mir, in diese Fabrik einzudringen und die Täter bei ihrer Arbeit zu beobachten. Die Haupttäterin war seit Jahrzehnten auf die Ausfertigung von so genannten Exportzertifikaten spezialisiert. Ihr Arbeitsplatz lag direkt in der Fabrik, nur durch eine Tür von den Maschinen und dem Fließband der Verpackungsanlage getrennt.

Ihre Aufgabe war es, die Chargennummern bestimmten Exportdestinationen zuzuteilen, die in Asien lagen (und liegen). In enger Abstimmung mit Arbeitern der Produktion wurden so – in israelischem Auftrag – Destinationen in Südkorea beschickt, von denen man wusste, dass sie als Exportschleusen nach Nordkorea benutzt werden.

Ich werte die Zuteilung der Chargennummern als Massenmord und kriegerischen Akt Israels gegen die Volksrepublik Korea.

Seit jener Zeit war ich von Agenten des nordkoreanischen Sicherheitsdienstes umgeben, die unter Einsatz ihres Lebens mutig in Apotheken, Banken und Fabriken in meiner Umgebung gearbeitet und die Hintergründe zu klären versucht haben.

Auch eine wunderschöne Agentin war darunter, die eine Affäre mit mir beginnen hätte sollen, mit einem undurchschaubaren, düsteren und gefährlichen Mann, über den es keine brauchbaren Informationen gab, der mit Menschen verkehrte, vor denen jeder Vernünftige Reißaus nimmt.

Türkische Desinformanten in meiner Umgebung haben diese Leute behindert, und das soziale Umfeld, in dem ich lebte, deutete auf eine Täterschaft der CIA hin. Daraus erwuchs ein jahrelanger internationaler Konflikt, der den Interessen der Israelis entsprach.

Teil 2

Fortsetzung folgt

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