Schlussoffensive Oktoberfestattentat

Bevor die „Sonderkommission 26. September“ mit ihrer Arbeit fertig ist werden wir hier noch einige wichtige Punkte klären.

Seit dem Sommer haben wir noch einmal die uns bekannten Akten durchgewälzt. Die wichtigste Erkenntnis war uns dabei, dass die Täter des Oktoberfestattentats eigentlich eine Gruppe von jungen Mädchen treffen wollten (es sind ja auch vor allem junge Mädchen gestorben).

Mich persönlich interessiert die Rolle der Frauen beim Oktoberfestattentat sehr. Gundolf Köhlers „Freundin“ ist z.B. eine Würgezange untergeschoben worden, wahrscheinlich nicht einmal von der Polizei sondern von den Tätern.

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Sie sollte den Mund über den Bau der Bombe halten. Das geht aus der handschriftlichen Notiz hervor („zeitp.“). Die Würgezange ist eine Gemeinheit und bedeutet, dass Köhlers Freundin eine „Hur“ gewesen ist, was nicht stimmt (sicher wurde sie an Köhler herangespielt), und dass sie gefälligst nichts über die Täter sagen sollte. Diese hatten ja das Milieu finanziert, dass Köhler in München „betreut“ hat.

Das Frauenthema werden wir mit einer Analyse der Bekenneranrufe fortsetzen. Es telefonierte eine „Französin“, und Sigis Steuermann hieß Franz.

(Dokumente Arbeitskreis NSU, Mitarbeit ein vorbestrafter Schriftleiter)

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