Hormonelle Beeinflussung von Kleinkindern

Aus meiner pädagogischen Praxis sind mir Fälle bekannt, in denen Vorschulkinder durch scheinbar unerklärliche Sprachfehler oder motorische Beeinträchtigungen des Sprechapparats auffällig geworden sind. Normalerweise gehen solche Störungen auf Gendefekte oder krankheitsbedingten Entwicklungsstörungen zurück.

Ich habe aber einige sprachgestörte Kinder betreut, die in der Familie keine Parallelfälle und auch keine auffällige Krankengeschichte hatten. Diese Kinder waren mit sehr markanten Beeinträchtigungen gestraft, und mir wurde im Laufe der Betreuung und im Dialog mit Medizinern klar, dass diese Beeinträchtigungen künstlich hervorgerufen worden waren.

Sie sehen ein Foto aus den 70er-Jahren, das ein Kind aus Sigis Familie zeigt. Dieses Kind hat eine sehr typische Fehlhaltung der Zunge, was zu schweren Sprachstörungen führt. Später muss eine solche Fehlhaltung aufwändig korrigiert werden und die Betroffene braucht eine logopädische Behandlung.

Diese Beeinträchtigungen können seit den 60er-Jahren durch Hormone künstlich hervorgerufen werden. Sie sollen den Eltern bzw. einem Elternteil eine Warnung sein: „Zunge“ bedeutet in der Welt der Geheimdienste, dass der Mund gehalten werden soll. „Heraushängende Zunge“ bedeutet, dass über die Einkünfte der Mutter der Mund zu halten ist.

Tragische Fälle sind das. Ich konnte den Kindern nicht helfen. Sie mussten in Familien aufwachsen, in denen über Probleme und Konflikte nicht gesprochen wurde. Vielmehr wurde das Kind „symbolisch“ geschädigt. Dafür, dass ich solche Dinge zur Sprache gebracht habe, hat mich die pädagogische Industrie vor die Tür gesetzt.

Julia Präauer

(Foto privat)

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