Wer schreibt auf NSU Leaks?

Der legendäre Blog „NSU Leaks“, für den ich einige Gastbeiträge verfassen durfte, wird offensichtlich seit über einem Jahr nicht mehr von meinem alten Freund Chris Reißer betrieben sondern ist von irgendwelchen Schreiberlingen des VS übernommen worden, die seinen Stil nur unzulänglich imitieren.

Seit dieser „feindlichen Übernahme“, die Chris wohl aufgrund seiner prekären Lage in Kambodscha nicht kommentieren darf oder kann (Videobotschaften sendet er nach wie vor) wird auf seinem Blog kaum noch kritische Arbeit geleistet. Ein lauwarmer Strom der Desinformation und Ablenkung ist an die Stelle der einst wilden Aufklärung getreten.

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Kerstin Köditz (Die Linke), schreibt nicht auf NSU Leaks sondern droht mir traditionell mit Vorladungen

Solche Vorgänge sind normal. „NSU Leaks“ ist einfach zu gefährlich geworden. Eine Verbindung dürfte es dabei allerdings geben zu Bestrebungen in Sachsen und Thüringen, die Struktur des Arbeitskreis NSU parlamentarisch, also mit politischem Hintergedanken, aufzuklären.

Die berüchtigte Kerstin Köditz hat mir in diesem Zusammenhang bereits 2016 ein Papier unter die Nase gehalten, mit dem der damalige NSU-Untersuchungsausschuss (es mag auch ein Papier des Innenausschusses gewesen sein) seine Planungen über die Vorladung bestimmter Mitglieder des Arbeitskreis NSU bekundete.

Um „Erkenntnisgewinnung zum AK NSU“, um bestimmte, nicht existente „Wehrsportgruppen“, meine Person, meine Freunde, Geschäftspartner usw. ging es in dieser Planung, die ich physisch zu Gesicht bekam. Köditz wollte mir bei dieser vor Zeugen im sächsischen Landtag stattgefundenen Begegnung (deren vertraulicher Teil dann nicht vor Zeugen stattfand) wohl drohen.

Danach war „NSU Leaks“ nur noch Schrott. Die Köditz mag der Ansicht gewesen sein, ich sei der Betreiber von NSU Leaks. Der war und bin ich nicht. Und vor Drohungen, seien sie aus Sachsen oder aus Thüringen, von Karl, Arndt oder Dorothea Marx, fürchte ich mich schon lang nicht mehr.

Zur Not hetzen wir ein paar Blogger auf die Diplomarbeit der Köditz, die ja 2016, nachdem ich mein Interesse an dieser Schrift bekundet hatte, aus sämtlichen Universitätsbibliotheken der Deutschen Demokratischen Republik geklaut worden ist.

(Bild: Kerstin Köditz privat, Lizenz)

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