Ein österreichisches Schicksal

Die Leser des Blogs haben meine Mitarbeiterin Iris als lakonische und kompetente Technikerin kennen gelernt; wir haben brisante Fragen zum modernen geheimdienstlichen Terror behandelt, auch Fragen aus dem Bereich der soziologischen Analyse bestimmter für den Terror relevanter Milieus.

Man mag es als Hindernis für eine solche Tätigkeit werten, dass Iris sehr hübsch ist. Sie wurde – teilweise sogar von Prominenten – deswegen aufgezogen, man hat ihre „Echtheit“, was immer das sei, bezweifelt und unser Verhältnis in einer merkwürdigen Weise veralbert.

Ich rechne das dem Umstand zu, dass die Leser unseres Blogs (auch des neuen Blogs Gebirgsterror Space) vor allem Männer ab 35 in staatsnahen Berufen mit einer grantigen Alten zuhause sind. Unter den geheimdienstlichen Lesern bzw. Ausdruckern soll es auch Frauen geben, die die Bilder von Iris aus den Blogtexten herausgelöscht haben, weil sie „nicht nötig“ gewesen  seien.

Wer ist Iris wirklich?

Iris hat in der Schweiz studiert und bis vor einiger Zeit noch für medizinische Institute und Laborbetriebe gearbeitet. Nicht als Kaffeetante sondern als Wissenschaftlerin mit Leitungsfunktion. Sie ist kein „Model“ und echt ist sie allemal, wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann.

Ihre Vorfahren stammen aus dem alten österreichischen Bosnien; dass sie aus persönlichem Interesse, teilweise mit ironischer Haltung, als „Starlet“ in den sozialen Medien erscheint, wirkt sich auf ihre Intelligenz nicht aus. Regelmäßig macht sie sich über mein Holzhammer-Denken und meine bäuerliche Ausdrucksweise lustig.

Vor gut einem Jahr hat man ihren Arbeitsvertrag beendet, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass es woanders auch nicht mehr klappt. Denkbar, dass meine Mitarbeiterin im Umfeld einer ihrer Arbeitsplätze Dinge beobachtet hat, die auf diesem Blog verhandelt werden. Heute schlägt sich Iris so durch, aufrecht wie immer.

Iris hat wegen ihrer Mitarbeit auf diesem Blog bereits Anfeindungen erdulden müssen. Da mag auch das mittlerweile polizeibekannte Naheverhältnis zu mir eine Rolle spielen.

Den zu erwartenden Witzen unserer rechtsextremistischen Freunde aus der Donaustadt nehme ich gern den Wind aus den Segeln, wenn ich zugebe, dass Iris und ich nicht nur befreundet sind. So etwas gibt es; man muss dazu nicht aus dem Jemen stammen. Ich freue mich und bin gerührt wenn ich sie sehe, und das war auch schon vor Jahren so.

(Porträt Iris Koznita privat)

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