Geheimdienstlicher Terror aus der Sicht einer Labortechnikerin

In medizinischen Labors werden mit wissenschaftlichen Methoden und unter Einsatz moderner technischer Apparaturen Diagnosen erstellt. Diese Diagnosen dienen vor allem als Entscheidungshilfe für Ärzte im Zusammenhang mit der Gestaltung von Therapie. Zusätzlich kann mit solchen Diagnosen Ursachenforschung im Hinblick auf bestimmte Schäden und Erkrankungen betrieben werden.

Moderne Geheimdienste beseitigen oder schädigen ihre Opfer häufig mit Giften, die unmerklich in den Alltag integriert werden. Im medizinischen Labor besteht die Möglichkeit, solche Stoffe und ihre Wirkungen nachzuweisen. Oftmals wird das aber nicht gemacht, und das hat seine Gründe.

Nach Informationen aus der Branche kommt es bei den Mitarbeitern von medizinischen Labors regelmäßig zu Resultaten und Beobachtungen, die auf den systematischen Einsatz von Giften hinweisen. Diese Fakten treten bei bestimmten Personengruppen und in bestimmten Kontexten gehäuft auf, so dass aus wissenschaftlicher Sicht Muster der Gewalt darstellbar sind.

Diese Muster der Gewalt tauchen aber nirgends auf, zumindest werden sie selten thematisiert. Meine Mitarbeiterin Iris Koznita, die selbst in der Branche gearbeitet und sie aus verständlichen Gründen hinter sich gelassen hat, geht davon aus, dass allein die Erkenntnis solcher Gewaltmuster beim durchschnittlichen Labortechniker zu einer solchen Angst führt, dass kein direkter Zwang notwendig ist, um vertuschende Fehldiagnosen zu bewirken.

Von Zeit zu Zeit, so Koznita, kommt es dazu, dass die Öffentlichkeit von jenen Mustern erfährt; das war zum Beispiel beim so genannten Weinskandal in Österreich in den 80er-Jahren der Fall. Die Antwort der Geheimdienste bestand damals im großflächigen Ausbringen von radioaktivem Material und in (nicht erkannten) Terroranschlägen gegen die Bevölkerung.

Im kollektiven Gedächtnis, so verriet mir meine Mitarbeiterin, blieben solchen Antworten haften und ein großes, automatisches Schweigen der medizinischen Wissenschaft sei die Folge.

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Mitarbeit Mag. Iris Koznita

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