Zwischenstand zum Terror in Salzburg 1990-2004

Wir haben in den letzten Wochen hier eine Reihe von Beiträgen zu den schwerwiegendsten Terroranschlägen im Salzburger Land bzw. in der Stadt Salzburg vorgelegt, wobei bisher nicht als solche erkannte Verbrechen behandelt worden sind.

Damit unsere neuen Leser einen Überblick über diese Arbeit bekommen und sich grundsätzlich informieren können, liefere ich hier eine kurze Auflistung der bisherigen Beiträge. In Kürze wird auf dem neuen Blog Gebirgsterror Space näher auf die Thematik eingegangen.

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– Zum Anschlag auf die Polizeistation am Salzburger Hauptbahnhof mit mindestens 14 toten Beamten ist zunächst ein einführender Artikel, dann eine Analyse zum Tatablauf erschienen. In weiterer Folge wurden die Motive der Täterinnen näher beleuchtet und die Tat in einen kriminalistischen Kontext eingeordnet. In enger Zusammenarbeit mit Julia entstand dann ein Aufsatz zur Psychologie der Beitragstäterinnen dieses Verbrechens. Schließlich wurde, da es sich um eine geheimdienstlich gedeckte Tat handelte, die Rolle jener Agentenführer beleuchtet, die die Ausführenden angeleitet und gestützt haben.

– Zu den Verbrechen im Vorfeld der Briefbombenserie (1993) sind Beiträge entstanden, die vor allem in Zusammenarbeit mit der mittlerweile bereits Belästigungen ausgesetzten Mag. Koznita erarbeitet wurden. Zunächst wurden die Hintergründe der Gewalteskalation um 1990 dargestellt, danach wurde exemplarisch der Ablauf eines Anschlags mit radioaktivem Material um 1992 skizziert. Theoretische Aspekte zur Verschleierung dieser Anschläge und zu den Tatfolgen sind hier nachzulesen.

– Aktuell wird der Terroranschlag auf das Salzburger Mozarteum im Jahr 1997 bearbeitet. Ein erster Artikel dazu ist bereits erschienen. Er gibt meine persönliche Sichtweise auf die damalige Mentalität der Täter und auf ausgewählte Tathintergründe wieder.

Die neuen österreichischen Leser mögen sich ergänzend und wegen der einschlägigen Verbindungen zu den österreichischen Verbrechen hier über das Oktoberfestattentat und hier über den so genannten NSU informieren, wobei der NSU-Komplex als hoch komplexe Erscheinung nicht ohne weiteres in Kürze zu vermitteln ist.

Der Umstand, dass die österreichischen Behörden bisher weder die alternative Aufklärung der Briefbombenserie noch die oben skizzierte Beweisführung zum Terror in Salzburg öffentlich rezipiert haben kann mit der Vermutung erklärt werden, dass man sich Sorgen um die öffentliche Ordnung macht, die im Fall einer raschen öffentlichen Nachermittlung wohl tatsächlich beeinträchtigt wäre.

Die Briefbombenserie der Jahre ab 1993 wird in Kürze schwerpunktmäßig auf unserem neuen Blog Gebirgsterror Space behandelt.

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