Ein verdeckter Anschlag im Vorfeld der Briefbombenserie

In den Jahren um 1990 und danach kam es in Österreich zu einer beispiellosen Eskalation zwischen sehr alten, mit den Israelis verbündeten Geheimdienststrukturen („ra“) und der österreichischen, aber auch mit Teilen der bundesdeutschen Polizei. Zusätzlich wurden Ausländer in den Konflikt hineingezogen, vor allem türkische Gastarbeiter.

Ich beschreibe heute kurz und in Umrissen ein Beispiel für eine Aktion jener sich bedroht fühlenden, vor allem weiblichen, zeitweise (bis man den Damen auf die Schliche kam; solche Weiber hält kein Image aus) in die CIA integrierten Seilschaften gegen Polizei und Ausländer, wie sie auch im ersten Bekennerschreiben der österreichischen Briefbombenserie angedeutet ist.

Die Namen der Akteure nenne ich nicht; Orte, Räume, Wege, Zeitangaben, Tatmittel, Tatfolgen, soziale und kulturelle Gegebenheiten entsprechen der Wirklichkeit, wie ich sie in den 90er-Jahren erfahren habe.

Irgendwann bekommt eine Grundschullehrerin die Information aus München, dass einige türkische Frauen, die in einem Hotel im Ort arbeiten, über die Zahlungen der Münchner Juden an die einheimischen Weiber gequatscht hätten. Zeitgleich wird der leicht reizbaren Pädagogin klar, dass die örtliche Polizei diesen Hinweisen nachgeht und diverse Straftaten auszuermitteln droht.

Blick in den Pinzgau
Blick in das Salzburger Land

Die Grundschullehrerin kontaktiert über den so genannten Lehrerverein einen Salzburger Anwalt, der Kontakte nach München zu dort ansässigen Offizieren der israelischen Armee hat. Das Notsignal der wahnsinnigen Terroristin kommt dort über einen scheinbar unauffälligen Schriftsatz zum Thema Grundstücksangelegenheiten an.

Zwei Tage später fährt eine „deutsche“ Münchner Familie der oberen Zehntausend nach Österreich ins Salzachtal, zum Rand der Hochalpen, scheinbar um zu wandern. Die Herrschaften halten am Parkplatz des Krankenhauses Schwarzach und werfen scheinbar wertloses Zeug in den dortigen Müllcontainer.

Tatsächlich handelt es sich um eine radioaktive Paste, die farblos zu langsam sich lösendem Staub austrocknet und in zahlreichen kleinen, mit Bleifolie abgeschirmten Tuben verpackt ist. Der Cocktail enthält vor allem hochgiftige Schwermetalle, die gleichzeitig radioaktiv sind und mit hoher Zuverlässigkeit Krebs verursachen, meist Leukämie.

Eine Kollegin der zornigen Grundschullehrerin nähert sich wenige Stunden später dem Container und holt das Paket heraus. Sie deponiert den Kram in der örtlichen Grundschule und rührt ihn nicht mehr an. Normalerweise wählt sie die Grünen. Sie trägt eine sympathische Kurzhaarfrisur und wirkt alternativ.

Das Material wird im Folgenden verteilt:

– An beliebten Plätzen für bundesdeutsche Pilzsucher, wo „Verbündete“ der österreichischen Polizei im Urlaub Pfifferlinge suchen,

– in der Küche eines Hotels, in dem türkische Frauen arbeiten (dass die blonde österreichische Chefin, eine ortsbekannte Schönheit, drei Monate später auch krank ist, war beabsichtigt),

– in jenem Arbeitsraum der Grundschule, wo der Sprachunterricht für Ausländer stattfindet, sowie

– im Proberaum der örtlichen Blasmusikkapelle und in der örtlichen Polizeistation.

Das Zeug wirkt unterschiedlich stark. In München und bei der zornigen Grundschullehrerin, die als Sozialdemokratin auftritt und „Nazis“ wegen ihrer Unmenschlichkeit hasst, kommt der Verdacht auf, dass nicht alle Weiber der Geheimdienstseilschaft ihre Arbeit ordentlich gemacht haben. Es entsteht die Idee, die Verweigerinnen mit einem ohnedies vorrätigen Gift schwachsinnig zu machen.

Dutzende türkische Gastarbeiterinnen erkranken an Krebs und kehren in ihre Heimat zurück; der Angriff auf die Polizeistation ist gescheitert, der Proberaum der Blasmusik wird gewechselt. Wieviele bundesdeutsche Polizisten erkrankt sind erfährt keiner. Man hat ihre Angewohnheit ausgenutzt, besonders früh aufzustehen und sich die Schwammerl zu sichern.

Als man den Anschlag aufklären will, werden die ersten Briefbomben verschickt. Es ist das Jahr 1993.

(Mitarbeit Franz Innerhofer)

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