Vit amin B – Napola gegen Mord

Zu den wenig bekannten Aspekten der so genannten nationalsozialistischen Pädagogik gehört der Umstand, dass viele der einschlägigen Erziehungsanstalten auch als Ausbildungsinstrumente des damaligen Regimes gegen tradierte kriminelle Strukturen im Reich, gegen das in der Moderne vom Kapital eingespannte Hexenwesen, dienten.

Haushaltungsschulen, Napola und Lebensborn, Heime für schwer Erziehbare usw., Blinden- und Gehörlosenschulen, vor allem also pädagogische Institutionen mit Sonderstatus und außerhalb des „normalen“ Betriebs, dienten dem hochmodernen Sicherheitsdienst der Gestapo dazu, Kämpfer gegen den unterirdischen mörderischen Filz alter konspirativer Strukturen in Stellung zu bringen.

Einer dieser Kämpfer war mein Großonkel Vitus Pirchner. Er wurde, obwohl er aus der Ostmark kam, als „Asozialer“ von seinen Eltern getrennt und in Eberswalde bei Berlin durch Verhaltenstraining, politische Schulung und die Sprache körperlicher Traumata auf seine lebenslange Aufgabe vorbereitet. Am 3. Mai 1945 ist er nach Hause zurückgekehrt, bis 2004 hat er durchgehalten.

HJ
Ansätze einer politischen Erziehung im Dritten Reich

Sein Tod hat von 1995 bis Herbst 2004 gedauert und sein Auftrag war es, den konspirativen Filz des Pinzgaues zu unterwandern. Er hat dazu eine widerwärtige, gefährliche Frau geheiratet, die er nicht mochte, sich Jahrzehntelang dumm gestellt, sich unzählige Male vergiften lassen, manchmal gesoffen um durchzuhalten und gute Miene zum bösen Spiel gemacht, komme was wolle.

Schließlich, 1995, platzte ihm nach einer feindlichen Hormongabe das Bauchfell. Es wurde durch ein Kunststoffnetz ersetzt. Bereits Jahre zuvor hatte er aus Angst zu stottern begonnen. Diverse Krebserkrankungen, zweifellos durch seine misstrauische Familie verursacht, beutelten ihn schwer. Im Herbst 1997 wurde mir von einer Nutte, durch ein paar Pillen Vitamin B und Mariendistel, signalisiert, dass man kräftig an seiner Vernichtung arbeitete.

Vitus hat es geschafft, seine dreckige Umwelt zu Fehlern zu provozieren. Dafür starb er einen grausamen Tod ohne Dank, der ihm bereits während des Krieges, in der Anstalt bei Berlin, angekündigt worden war: Als Kämpfer wirst du sterben, merke es dir, du hältst still bis zum Ende, und eines Tages wird deine Arbeit wirksam werden, werden die versteckten Morde aufhören.

 

(Foto: Unbekannter Fotograf der Hitlerjugend, Mitarbeit: Hexenkollektiv Rote Ernte)

 

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