Terror aus dem Labor, Teil 2

Im Gespräch mit der studierten Biologin Iris Koznita habe ich kürzlich einiges über den Alltag des geheimdienstlichen Terrors in und aus medizinischen Labors gehört. Wir wollen heute anhand eines konkreten Beispiels, das ich aus Sicherheitsgründen ein wenig verfremdet habe, das aber bis ins Detail realitätsgetreu ist, den Ablauf der gezielten Schädigung eines Regimegegners aus der Sicht einer wissenschaftlichen Laborkraft besprechen.

89F39F26-E6CF-4BB5-97D5-C77F8841F3C3
Die Biologin Mag. Iris Koznita berichtet von den Abgründen der medizinischen Laborbetriebe

Im zweiten Gespräch fragt mich Iris zunächst, ob meine Leser denn überhaupt glauben, dass sie Biologin und in der wissenschaftlichen medizinischen Analyse tätig sei; ich „beruhige“ Sie und weise darauf hin, dass das ein anständiger Blog ist und wir hier keine veralteten Vorstellungen von Blondinen haben. Doofe Jungs, die Iris für ein Püppchen halten, lesen ohnehin Sezession oder Pforzheimer Nachrichten.

Dann erzählt mir die reizende Niederösterreicherin den exemplarischen Ablauf einer Zersetzungsattacke durch ein medizinisches Labor, wie er in der Branche allgemein bekannt ist. Ich gebe das hier schematisch und vereinfacht wieder.

Schritt 1. Ein Geheimdienstklüngel, der genug Einfluss hat, entschließt sich zum Angriff. Die Fehldiagnose eines in Wirklichkeit trockenen Regimegegners als Alkoholiker wird ins Auge gefasst. Das medizinische Umfeld des Zielobjekts wird identifiziert und über elektronische emotionale Beeinflussung drahtlos infiltriert. Direkt beeinflusst werden nur wenige Personen, am besten nur eine, zum Beispiel ein Labormitarbeiter, der eine wissenschaftliche Diagnose ausarbeitet. Die anderen spielen dann mit, entweder aus Stumpfsinn, aus Angst oder aus Gewinnsucht.

Schritt 2. Eine Diagnosestellung wird abgewartet, zum Beispiel ein routinemäßiger Bluttest. Der besagte Labormitarbeiter ersieht aus einfach und traditionell codierten Mitteilungen in Laborbriefen, welche unter den zu untersuchenden (anonymisierten) Proben dem Zielobjekt gehört. Auf den Vorgang einer falschen Diagnosestellung ist er emotional durch drahtlose Kontrolle eingestellt, die Fehlqualität der Diagnose entnimmt er zum Beispiel einer Fernsehsendung wie „Rote Rosen“ (wo ein trockener Alkoholiker auftaucht, der unter scharfer Kontrolle seiner Umwelt steht) und verifiziert das durch eine zweite Quelle.

Schritt 3. Die Diagnose wird falsch gestellt, die Zielperson zum Beispiel als Alkoholiker eingestuft, was den Führerschein oder den Arbeitsplatz kosten kann. Ein behandelnder Arzt oder ein Amtsarzt wird kaum einem „seriösen“ medizinischen Labor widersprechen. Wehrt sich die Zielperson, gilt sie als renitent, uneinsichtig und therapieunfähig.

Iris und ich mussten ein wenig lachen bei der Ausarbeitung dieses in Wirklichkeit tragischen, wenn auch vergleichsweise harmlosen Beispiels, und zwar deswegen, weil der Autor dieses Blogs nicht immer in seinem Leben blitzsaubere Leberwerte hatte.

Am Ende aber der ernste Hinweis der Biologin darauf, dass man mit der oben beschriebenen Methode auch ganze Leben zerstören kann, etwa durch Veranlassung einer falschen Medikation, einer überflüssigen Krebstherapie oder durch den „Nachweis“ nicht existenter Krankheiten, die ausschließlich dem Terror und der Legendierung von medizinischen Verbrechen dienen.

Ich danke Mag. Iris Koznita für ihre Bereitschaft zum Gespräch. Wir setzen in Kürze fort.

 

Teil 1

(Foto Iris Koznita privat)

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s