Treffen mit dem Oktoberfestbomber

Anfang Mai habe ich in der mitteldeutschen Stadt Gera jenen Mann getroffen, der am 26. September 1980 beim Ausgang des Oktoberfestgeländes per Funk die Bombe zündete, die Gundolf Köhler, eine Reihe von vollkommen unschuldigen weißen Kindern, Jugendliche und andere Personen getötet hat.

Der Kerl war ein israelischer „Offizier“, seine mediterrane Herkunft und Lebensart einfach an den Sandalen, den Plattfüßen und dem furchigen, sonnengewohnten Gesicht erkennbar. Auch im elektronischen Gespräch verweigerte er jeden Kontakt mit mir. Ich geriet schnell in Zorn, dachte an die Familie Platzer.

Wir befanden uns im Immbissbereich eines Lebensmittelladens, zwischen einer Bäckerei und einer Metzgerei. Mein Freund H. verzehrte eine Suppe. Ich bestaunte den ausführenden Täter des Oktoberfestattentats, er muss um die 1.90 sein, grau, recht dürr, Glatze.

Verband
Standfoto aus einem Film des Bayerischen Landeskriminalamts. Gundolf Köhler legt die Bombe in den Mülleimer

Die Bilder vom Abend des 26. September, als der Mann am Würstelstand Köhler erblickte (der sein Leben geopfert hat für die Adressen der Tatabdecker aus der Schickeria) gingen mir durch den Kopf. Schnell trat der Israeli damals hinter die Würstelbude und bediente die als Fernsteuerung getarnte Fernzündung.

Die Kinder, die man auf der Wiesn abgeschlachtet hat, waren ja laut Shlomo Lewin zu dumm, typisch weiß eben, um den Mund zu halten. Diesen rassistischen Mord werde ich den Mediterranen nicht vergessen.

Zwischen uns war wie gesagt alles klar, ich sagte, ich scheiße auf euch. Dann erhob sich die Frau des Täters, eine „Deutsche“, kostümiert wie eine Kulturnutte, mit dunklem Lippenstift, gepflegten grauen Haaren und Designerbrille. Sie schien wohl vermitteln zu wollen, aber dass das keinen Sinn hatte war klar.

Wir werden keine Freunde mehr. Und wenn das Bayerische LKA es wagt, einen Abschlussbericht ohne die Adressen jener Leute zu veröffentlichen, die Köhler zerfleischt und ihm vorher den Knaller in die Hand gedrückt haben, im Auftrag von Juden, werde ich Peter Jaud hinter Gitter bringen.

 

2 Gedanken zu “Treffen mit dem Oktoberfestbomber

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