Der Höllenschlund im Kinderzimmer

Nachdem ich jetzt kurz über die Rotwelsche Nebenbedeutung meiner eigenen Artikelüberschrift gelacht habe (imm Kin ter z immer = dass er von der flotten Biene eins aufs Kinn bekommen hat verschweigt der Mayr immer) zu einem sehr ernsten Thema. Ich erörtere es wieder im Gespräch mit meiner reizenden Mitarbeiterin Julia.

Mayr: Julia, du hast dich dazu entschlossen, hier bei mir über eines der schrecklichsten Kapitel der Geheimdienstarbeit zu sprechen. Als Pädagogin warst du manchmal damit konfrontiert, wie ich erfahren habe.

Julia: Ja Sigi, als Pädagogin hat man immer mal wieder mit sprachgestörten Kindern zu tun und fragt sich dann wie das kommt. Oft gibt es parallel zu diesen Sprachstörungen eine auffällige körperliche Symptomatik, die kaum erklärlich ist und die sich mit der Zeit ohne erkennbaren Grund zurückbildet. Ich bin da schon vor Jahren gründlich misstrauisch geworden.

360px-CAM01102
Stofftier aus Fernost (Beispielfoto, kein Tatwerkzeug)

Mayr: Als Blog-Berserker wollte ich hier die Abbildung eines solchen sprachgestörten Kindes mit permanent heraushängender Zunge bringen, du wolltest nicht.

Julia: So etwas kannst auch nur du „bringen“, das geht gar nicht. Wie gesagt, ich hatte öfter mit solchen Kindern zu tun und mir wurde dann recht schnell klar, dass die meisten dieser Kinder – nehmen wir ruhig die Variante mit der permanent heraushängenden Zunge – hormonell beeinflusst werden um diese Symptomatik zu zeigen.

Mayr: Das ertrage ich nur mit Humor (streckt die Zunge heraus und wird zurechtgewiesen). Warum macht man was so schreckliches, noch dazu mit Kindern?

Julia: Man macht das, um ein Zeichen zu setzen, vor allem um Leute zum Schweigen zu bringen. Eine heraushängende Zunge kann zum Beispiel Rotwelsch so gelesen werden H er Aus Hen g Ende Z Junge = Er (zum Beispiel der Vater) soll darüber endgültig den Mund halten, dass die Frau mordet.

A5960B7C-775E-448F-B0AF-2CF9FF47F6C2
Die Geheimdienstexpertin und studierte Pädagogin Julia Präauer

Die Sprachstörung selbst als Rotwelsche „Mitteilung“ hat oft mit einem Schweigegebot hinsichtlich einer bereits erfolgten geheimdienstlichen Racheaktion zu tun.

Mayr: Wenn ich mich dazu äußern würde, könnten die Leute es als Spinnerei abtun.

Julia: Bei mir können Sie das nicht.

Dadurch, dass die Eltern mit solchen hormonell beeinflussten Kindern ständig zur Therapie müssen, haben die Geheimdienste dann auch eine dauerhafte Kommunikationsplattform über die sie Warnungen aussprechen können. Und ein beeinträchtigtes Kind prägt, wie du ja auch selber weißt, du Uhl in deinem geistigen Pfuhl.

Mayr: Und wie wird die Beeinträchtigung konkret erzeugt?

Julia: Gern mit Stoff- bzw. Schmusetieren, auch mit Kuscheldecken, die man nicht wäscht. Das Zeug kommt aus Fernost, und anhand der Chargennummern können die Geheimdiensthexen ihre passenden Weihnachtsgeschenke identifizieren. Sigi, mir wird schlecht. Was für ein Thema heute.

Mayr: Ja, brechen wir ab. Leider ist das alles wahr. Den Leuten, die so etwas importieren und denen, die die Kuscheltiere kaufen und verschenken sollten wir in Zukunft eine neuartige Kriminalpolizei ins Haus schicken, mit Schutzanzügen gegen den hormonellen Dreck ausgerüstet, militärisch bewaffnet, datentechnisch fit und geheimdienstlich organisiert.

 

(Bild: Unbekannter Fotograf. Mitarbeit Julia Präauer, Wien)

 

2 Gedanken zu “Der Höllenschlund im Kinderzimmer

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s