Wie man in den Tod nötigt

Ich schreibe nicht gern in eigener Sache ohne literarischen Mehrwert. Manchmal ist es halt nötig, aus Gründen der Strukturanalyse, wie heute. Hoffentlich wird es nicht allzu langweilig und selbstgefällig.

Durch meine Veröffentlichungen (z.B die hier) bin ich in den letzten Monaten gehörig unter Druck geraten. Erstaunlicher Weise sind es aber nicht die Geheimdienste selbst und ihre Interessen, die mir ernsthaft gefährlich werden sondern Privatpersonen, die Druck ausüben bis hin zur Lebensgefahr.

Bei mir läuft das so, dass auf Privatinitiative hin meine Arbeitgeber eingeschüchtert, mir die Sozialhilfe verweigert, alle Geschäftsbeziehungen und persönlichen Kontakte durch Erpressung gekappt wurden und ich jetzt buchstäblich dem Hungertod entgegen gehe.

Das klingt übertrieben und grotesk, ist es aber nicht. So etwas gibt es.

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Ich vergaß: Hier wird ja Satire gemacht, also los.

Sie sehen oben ein Bildschirmfoto der ORF-Nachrichten. Das sind meine täglichen Grüße aus Österreich, so zu sagen die morgendliche Würze zum Kotzen.

Man sieht fünf (altes Codewort fürs Töten, „fin“) Fußballer, davon einer mit Glatze, also ich, und der Kerl ist ziemlich sauer und scheint zu quatschen. Auf seiner Brust steht „s Liebling?“ was so viel heißt wie „schweigst du jetzt über mich, Schatzi?“. Der Rasen mag auch noch seine Bedeutung haben, aber das würde jetzt zu weit führen.

Als satirische Nachbemerkung könnte ich noch hinterher- bzw. hintenreinschieben, dass man schon über ein gewaltiges Netzwerk der Erpressung verfügen muss um selbst noch im hintersten Thüringen jemand allen Ernstes in den Hungertod zu schicken, aus privater Rache.

Nicht dass ich auch noch über die Bücher der Dame schweigen soll, das wäre ja noch schöner, nach dem Motto „Sonnenbrille“, sagst eh nix über das Geld das ich für deine literarische Zersetzung erhalte.

Nein, entgegne ich da satirisch, ich werde nicht über den Stefan-Hessel-Preis sprechen, nicht über den Ruf, nicht über das Hass-El, nicht über den alten Esel usw. Ich werde eher in Haft gehen als mich so vorführen zu lassen. Haft ist doch gut; dort hat man zu essen.

 

(Bildschirmfoto: Quelle orf.at)

 

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