Das Milieu der Dönermorde aus weiblicher Sicht

Beim Dönermord an Habil Kilic in München treffen wir ein Milieu an, das durch die Gegenwart sehr unterschiedlicher von Geheimdiensten gesteuerter und ernährter Frauen geprägt ist. Diese gefährlichen Weiber lieferten sich, mehrere verfeindete Geheimdienste im Rücken, einen Kampf bis aufs Messer um eine Handvoll D-Mark.

Und weil das spätere Opfer Kilic nicht angemessen zu vermitteln verstand, weil Kilic eine der Damen bei der materiellen Versorgung bevorzugte, musste er sterben.

Dieses neue Paradigma widerspricht nicht den bisherigen Darstellungen auf meinem Blog; es stellt lediglich eine Ergänzung dar, die die Geheimdienst-Expertin Julia Präauer aus Wien beigesteuert hat. Es freut mich, dass es mir gelungen ist, Julia für eine soziologische Beratung im Fall Kilic zu gewinnen.

A5960B7C-775E-448F-B0AF-2CF9FF47F6C2
Frauen und Geheimdienste sind das Spezialgebiet von Julia Präauer (Wien, geb. 1982)

Als ich die Zeugenbefragungen zum Fall Kilic mit Julia durchgegangen bin, war zunächst die finanzielle Ausstattung von Kilic das Hauptthema. Wir konnten sofort erkennen, dass Kilic durch eine Scheinfirma finanziert worden ist, die immer Verlust gemacht hat (sein Laden, der einem anderen gehörte und irgendwann wie andere solche Läden auch samt Schulden von wohlhabenden Gönnern übernommen werden hätte sollen).

Dabei schien klar, dass das Geld des Ladens vor allem für die Damen bestimmt war. Julia fragte sofort nach, mit wem Kilic nun zusammen gewesen sei; ich ging selbstverständlich davon aus, dass Kilic mit irgendeiner Deutschen verbandelt war, für die er die Schwanzfee und den Versorger machte.

Aus den Vernehmungen wurde deutlich, dass Kilic aber auch noch verheiratet war. Seine Ehefrau Pinar musste mit der „Neuen“ in Konkurrenz gestanden haben, zumal sie hohe Ansprüche stellte (Reisen in die Türkei, Wohnung usw.). Giftig war das Ganze auch noch, zumal Pinars Kinder nicht von Kilic waren.

Die beiden Frauen müssen spinnefeind gewesen sein. Ich schlug die Blattzahl 2295 der Zeugenvernehmungen auf und entdeckte eine Passage, in der KOR Wilfling Mittag essen geht; danach verplappert sich Kilics Ehefrau Pinar und erzählt, dass sie Wissen über fremde Leute in diesen Auseinandersetzungen verwendet hat und dass ihre Freundin, eine Türkin (!), beim deutschen Verfassungsschutz arbeitet.

Tja, meinte Julia lakonisch. Besonders kompliziert ist das soziologische Grundgerüst der Dönermorde nicht. Hier haben zwei Frauen um ihr Geld gekämpft, und Habil war nicht in die Lage, die Ehefrau abzuschütteln, die mit ihrer Nähe zum VS gepunktet hat. Die „andere“ wird halt über Verbindungen verfügt haben, mit denen man Dönerkugeln in Bewegung setzen kann.

Der VS wird den Kram dann nach der Katastrophe mit seinem üblichen Schmafu aus Spielhölle, Kredithaien und Ethno-Kram abgedeckt haben, meinte ich dann seufzend und nicht ganz so lakonisch. Die Türkin beim VS, die deutsche Gifthexe im Sold der Türken, Julia übernehmen Sie.

(Foto: Julia Präauer)

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s