Briefbomben: Feuer in der Hand und Gold im Keller

In den letzten Artikeln wurde berichtet, warum österreichische Mordweiber ihre israelischen Geldgeber zu einer Briefbombenserie (ausgeführt von den Israelischen Selbstverteidigungsstreitkräften) überredet haben, wie man diese als „rechtsradikalen Terror“ darzustellen versuchte und was dabei schief ging.

Die Briefbomben erfüllten verschiedene Funktionen, wie immer beim Staatsterrorismus:

– Außer Kontrolle geratene CIA-Mordweiber bedrohten diejenigen, die ihnen auf die Schliche gekommen waren,

– durch das Vortäuschen rechtsradikalen Terrors konnte die sozialdemokratische Herrschaft in Österreich verlängert und trotz Wende 2000 aufrecht erhalten werden,

– hinter vorgehaltener Hand wurde (von Linken!) das Gerücht verbreitet, Linke hätten die Bomben gebaut, was diese bis heute einschüchtert,

– die Israelis konnten ihre scheinbare Überlegenheit zur Schau stellen und unsere Mordweiber weiter an sich binden.

Man muss sich den Beginn der Briefbombenzeit, Dezember 1993, so vorstellen, dass im kleinbürgerlichen Salzburger Provinznest St. Johann im Pongau eine Rotte von mordenden Geheimdienstweibern tätig war und von selbstmörderisch veranlagten Männern wie Franz Innerhofer, meinem Vater und mir beobachtet wurden, ohne jede Sicherheitsvorkehrung.

Mayr
Der Überwachungsspezialist und Dichter Franz Innerhofer

Mein Vater und ich, wir lebten mit jener Dame zusammen, die sich die Namen der Opfer ausdachte und wir konspirierten mit Innerhofer, dessen mit Elektronik vollgestopfter Kleintransporter im Schatten irgend eines Wohnblocks stand. Jeder hätte sofort weggemacht werden können und wir wurden ja auch tatsächlich am laufenden Band vergiftet.

Einen gewissen Schutz bot ich als lebende Überwachungskamera. Innerhofer schaute durch meine Augen hindurch, krampfte sich am kleinen Tisch im Wagen fest und die Weiber wussten es. Mehr als einmal stand alles auf der Kippe, Franz ist fast durchgedreht vor Angst. Es war eine ungeheuer kranke Zeit. Als die Bomben krachten war klar, ich muss weg aus Salzburg.

Zuvor, im Herbst, hatten sich die Damen die Namen der Opfer ausgesucht. Helmut Zilk, Silvana Meixner, Pfarrer August Janisch, alles Namen, die für mich einen privaten Klang haben, weil das Rotwelsch dieser Worte von irgendwelchen Ereignissen in meinem Leben und im Leben meiner Leute erzählt.

Von einer Flasche Silvaner, ein paar Worten zu viel im Rausch und Sprengstoff für Südtirol, von den Hobbies meiner Leute, meinem Schicksal als lebende Zeitbombe und geheimdienstliche V2, von Peinlichkeiten, großer Liebe und dem Tod.

Fortsetzung folgt.

Teil 1

Teil 2

 

(Foto Franz: Mit freundlicher Genehmigung von Sepp Dreissinger. Mitarbeit Hexenkollektiv Rote Ernte)

 

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