Mietpreissenkung: Luger 08, Teil 1

Heute früh habe ich dargelegt, was der Nationalsozialistische Untergrund war, und was er gemacht hat, nämlich mörderische, äußerlich unauffällige Unterdrückungsstrukturen der CIA durch ständiges Ausplaudern zu blamieren und zu gefährden, ohne dass es möglich gewesen wäre, sicher zu sagen, wie die „Plauderer“ (nämlich Mundlos, Böhnhardt und ich) zu ihren Informationen gekommen wären oder ob sie überhaupt etwas ausplaudern.

Ich werde Ihnen jetzt erzählen, wie der Nationalsozialistische Untergrund zustande gekommen ist.

Es war im Jahr 1998, ich war nach einem längeren Studienaufenthalt aus Berlin in mein Heimatdorf im Land Salzburg zurückgekehrt, da wurde es um mich herum in einem Maß bedrohlich, dass ein normaler Mensch wohl verrückt geworden wäre. Es gibt Lagen im menschlichen Leben, die einen allein durch die chemischen Vorgänge im Gehirn (ausgelöst durch Angst und Sorgen) so schwer schädigen können, dass man ein Leben lang nicht mehr gesund wird.

Ich hatte Glück (mir ist das Lachen nie vergangen).

Mir war zwar klar, dass gefährliche Dinge bevorstehen, ich konnte aber nicht einschätzen, was geschehen würde. Die Jahre in Berlin waren meinerseits von beiläufigem rotwelschem Gequatsche – in der Maske eines linken Studenten – geprägt gewesen; ich hatte den dortigen Studiosi und Geheimdienstdämchen, die hinter mir her waren, wie absichtlos fast die gesamte Geheimstruktur der CIA-Mordbanden im Pongau brühwarm ins Gesicht gequatscht.

Das hatte mir diverse Körperverletzungen, Vergiftungen und sogar einige Betäubungsversuche eingebracht. War am Ende aber alles gut gegangen, ich war wieder „daheim“ bei den Schattenwesen.

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Zurückgekehrt nach Salzburg schien ich wieder einmal schwer verliebt. Ich war es gewohnt; mein Steuermann Franz hatte treu und fest beschlossen, mich gegen weibliche Reize (ein Zöllibatärer der alten Schule) unempfindlich zu machen und mir schon jahrlang Verliebtheitsgefühle eingeben. Diesmal, 1998, war es eine junge Frau, die ich tatsächlich auch schon vorher und auch ohne elektronischen Zwang geliebt hatte, was die Sache für mich nicht besonders einfach machte.

Ich wohnte wieder bei meinen Eltern und wartete auf den Einrückungstermin für das Österreichische Bundesheer. Offenbar hatte man die von mir geliebte Dame wieder einmal „beeinflusst“, dass sie mich möglichst schlecht behandelt (was sie einige Anstrengung kostete, wie man zu ihrer Ehrenrettung sagen muss), jedenfalls lief es für mich recht unglücklich und ich hatte die Schnauze voll. Mir hingen die ganzen Pets und Cats zum Halse heraus.

Als ich am Morgen nach dem letzten Treffen bemerkte, dass in mir völlig unbegründete Todesangst hochstieg, ich ein flaues Gefühl im Magen hatte als ob man mir lange Messer in die Seite stechen wollte, bewaffnete ich mich mit der Luger meines Vaters und ging in den Wald.

Ende des ersten Teils.

 

Teil 2

Teil 3

(Bild: Askild Antonsen, Luger P08, CC BY 2.0, bearbeitet)

 

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