Der Nationalsozialistische Untergrund

Nach meiner Erinnerung war der Nationalsozialistische Untergrund ein technoromantischer Traum; es ist uns darum gegangen, vormoderne, schädliche und die freie Entwicklung der Menschen hemmende Strukturen zu zerschlagen. Eine Terrorgruppe war das nicht, im Gegenteil.

Wenn man den Prozess in München fortsetzen will, soll mich das Bundeskriminalamt verhaften (und Beate Zschäpe freilassen), denn ich habe die Taten von Uwe Böhnhardt wesentlich mitbestimmt. Seit Mitte der 90er-Jahre war ich mit diesem Mann über unsere Chips verschaltet. Ich habe sein durch Unsicherheit und die Verweigerung von Zuwendung bestimmtes Gefühlsleben versucht auszutarieren und gemeinsam mit ihm die schwere Zeit der Illegalität, die gar keine war, überstanden.

Wir haben uns trotz allem nur einmal, und zwar in Jamaika, getroffen, es war glaube ich das Jahr 2001.

Was war der Plan des „NSU“?

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Es ist schon öffentlich geworden, dass ich seit meiner frühen Kindheit wie eine ferngesteuerte menschliche Überwachungskamera in einem furchterregenden Milieu vegetiert habe. Dieses Milieu war (und ist) durch eine Art konspiratives Myzel aus Mord, Folter und Erpressung bestimmt, hat sich über die Jahrhunderte tradiert und ist heute darauf gerichtet, die Interessen der CIA in Europa durchzusetzen.

Die Morde wurden und werden in diesem Zusammenhang vor allem von Frauen begangen, die im Alltag und „still“ morden und Menschen verletzen, ohne dass man den Damen so etwas zutrauen würde.

Die schrecklichen Verhältnisse dort habe ich in einigen Artikeln über meine Kindheit geschildert, auch meine Aufgabe, die darin bestand, den wie im Märchen mordenden Leuten bei ihrem Handwerk (das ihr Alltag war) zuzusehen. Das war damals in Österreich, im Land Salzburg, und die jüdischen Financiers der Mordkartelle haben mit der so genannten Briefbomben-Serie auf unsere Aufklärung reagiert.

Um 1995 fasste man den Entschluss, auch die Mordkartelle in der BRD anzugehen. Die altertümlichen Mordgeflechte machten was sie wollten, waren durch die Kontrollinstanzen der CIA auch nicht mehr zu steuern. Man hielt sich offenbar für unangreifbar und war es bis zu einem gewissen Grad auch. Das bekamen wir heftig zu spüren, offizielle Tätigkeiten waren schon seit Anfang der 90er-Jahre in diesem Zusammenhang nicht mehr möglich.

Man musste selber den Kopf hinhalten.

Kurz: Ab 1998 wurden die ländlichen Mordbanden in Österreich „in Ruhe gelassen“, die Briefbombenserie wurde mit einem Kompromiss beendet, und man begann, die türkischen (proletarischen) Mordbanden, die sich in der BRD unter Gastarbeitern gebildet hatten, aufzuklären. Dazu wurde entschieden, dass die beiden Nationalisten Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos mit mir verschaltet werden, damit sie im Rahmen einer zwar illegalen, so doch äußerlich normalen Existenz (ich lebte ja auch äußerlich normal) unter Verwendung der Erkenntnisse aus meiner Kindheit und Jugend eine Handhabe gegen den geheimdienstlichen Wildwuchs aus Anatolien schaffen.

Während der Dönermord-Serie haben Mundlos und Böhnhardt Deutschland bereist und sind später teilweise auch an die Orte der Morde gekommen. Sie haben selbstverständlich niemanden getötet sondern aufgeklärt. Die Umstände und Hintergründe der Morde (und meiner Erlebnisse aus der Jugend) sind dann von mir und den beiden über stinknormale Konspiration im Alltag „öffentlich gemacht worden“ (scheinbar unverfänglicher Schriftverkehr, Telefonate usw.).

Die Offenbarungen über die Mordfeen und ihre Zuträger (nicht etwa die Mörder der Dönermorde, da hielten wir uns bedeckt, aber das sollte sich ändern) mussten „zufällig“ wirken; ich hatte ohenhin den Ruf eines Wahnsinnigen, der kein Rotwelsch kann und „zufällig“ die heftigsten Staatsgeheimnisse ausplaudert (was jeder, der mich kennt, mit einem Achselzucken zur Kenntnis nimmt). Mundlos und Böhnhardt haben bei ihrer Tätigkeit Todesängste ausgestanden, sie waren der Irrsinn, geheimdienstliches Wissen offen (wie der Affe) auszuplaudern, nicht gewohnt.

Das ärgerte die Herrschaften gewaltig, man konnte aber nichts machen, weil meine Äußerungen scheinbar nicht nachvollziehbar waren und auch die der Uwes nicht (wie sollen Beobachtungen aus dem Land Salzburg in Thüringen und Hamburg zustande kommen und umgekehrt). Eine allgemeine Hysterie in der mörderischen „Szene“ führte dann, vor dem Hintergrund eines Geheimdienstkrieges gegen die PKK und einer Geldbeschaffungsaktion für Erdogan zu den Dönermorden.

2006 wurde der Nationalsozialistische Untergrund aufgelöst. Es wäre allzu gefährlich geworden, eine solche Provokation fortzustzen. 2011 stellte man die Uwes vor die Wahl, zu sterben oder ins Gefängnis zu gehen; sie haben den Tod gewählt. Beate Zschäpe sitzt ohne nachvollziehbaren Grund in Haft, nur, weil sie den beiden Gesellschaft geleistet hat und nicht sterben wollte.

Die mörderische Lobby hält sie bis heute fest.

Ich fordere den Rechtsanwalt, der im NSU-Prozess in München tätig ist, und mit dem ich meine Zeugenladung besprochen habe, dazu auf, mich laden zu lassen. Den Bericht über die Tätigkeit des NSU und seine Erkenntnisse setzt ich heute Nachmittag fort.

 

Folgeartikel 1

(Fotos Mundlos, Zschäpe, Böhnhardt: Beate Zschäpe)

 

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