Türkische Kollaborateure in der deutschen Polizei

Die Ermittlungen zu den Dönermorden (später schob man diese Verbrechen einem so genannten NSU in die Schuhe) sind eine Geschichte der tragischen polizeilichen Vertuschung türkischer geheimdienstlicher Operationen auf deutschem Gebiet.

Die Vertuschung dieser Verbrechen konnte nur gelingen, solange die deutsche Polizei das Maul und sich bei der Aktenführung an die geheimdienstlichen Regeln hielt. Der wachsende Unwille auf der Ebene der Landeskriminalämter führte schließlich dazu, dass man das Ganze dem BKA übertrug und (aus bilateralen Rücksichten heraus) in den Mythos des so genannten NSU überführte.

Tasköprü
Aus den Mordakten zum Fall Tasköprü, anonyme Sachbearbeiterin (landesverräterische Kollaborateurin)

Eine polizeiliche Sachbearbeiterin, die eine solche Aktenführung betreibt, gehört sofort wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit und Landesverrat an den Pranger gestellt (also in ein sauberes, angenehmes Frauengefängnis mit durchgehender psychologischer Betreuung und Familienanschluss). Wieso?

Weil eine solche Sachbearbeiterin (siehe oben) bei der Niederschrift der Aussage eines Zeugen im Mordfall Tasköprü (Dönermord Hamburg) den Zeugen gegenüber den geheimdienstlichen Lesern der Niederschrift auf Rotwelsch verpetzt.

Vor wem verpetzt? Richtig, vor dem türkischen Geheimdienst, der die Morde organisiert hat. Der Zeuge wird von der Sachbearbeiterin buchstäblich angeschissen und in Lebensgefahr gebracht.

Wie? Einem Zeugen werden die Namen der neun Dönermord-Opfer vorgelesen (das kann keinen ermittlungstechnischen Sinn haben), und die Aktennotiz besagt, dass der Zeuge diese Leute nicht kennt. Allerdings vermerkt die Sachbearbeiterin auf der Rotwelschen Mitteilungebene, dass der Zeuge doch etwas angedeutet (oder sich vielleicht nur unbewusst, durch ein Zucken im Gesicht, „verraten“) hat.

Die beiden Namen der Mordopfer Yozgat und Kilic sind im Schriftsatz eingezogen, was soviel heißt wie den Täter habe ich verraten, und das ätzt.

Das ist Geheimisverrat, ein Bruch der Vertraulichkeit des Wortes, im schlimmsten Fall Beihilfe zum Mord usw. von den zahlreichen Dienstvergehen und anderen Straftatbeständen, die mit einer solchen Markierung verbunden sind, ganz abgesehen.

Es darf nicht sein, dass deutsche Polizisten deutsche Volksgenossen dem türkischen Geheimdienst ans Messer liefern, damit in München ein paranoider Schauprozess stattfinden kann.

 

(Dokumente: Arbeitskreis NSU)

 

Ein Gedanke zu “Türkische Kollaborateure in der deutschen Polizei

  1. schon mal hier gewesen

    „Lachen“ ist gesund…
    https://www.tagesspiegel.de/politik/kommandoaktion-gegen-guelen-anhaenger-im-kosovo-erdogans-geheimdienst-ergreift-gegner-in-europa/21134430.html
    Zum „ersten“ Mal schreibt die BRD – Presstituierte!
    Klar, weil es gerade „angesagt“ ist und ein paar Meter vom seit 1945 alliiert besetzten und gesteuerten BRD-Zeltplatz geschehen ist…
    Was hier seit 1945 durch „befreundete“ Dienste der Befreier oder auch in ihrem Gusto der Duldung möglich war, bleibt dabei fein außen vor.

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