Lösung des Hamburger Dönermords

In den beiden vorangegangenen Artikeln (Teil 1 und Teil 2) habe ich gezeigt, dass das Opfer des Hamburger Dönermords von einem türkischen Lockspitzel, der vorgab, für die PKK tätig zu sein, in den Anschein krimineller Geschäfte verwickelt worden ist mit dem Ziel, den Ruf der PKK zu schädigen und eine Liquidation aus türkischer Sicht im Sinne einer Abschreckung zu rechtfertigen.

Türken sollten nicht mit der PKK in Verbindung treten sondern sich der türkischen Staatsgewalt auch in der BRD bedingungslos unterwerfen.

Weiter habe ich berichtet und beweisfähig gemacht, dass im Umfeld der Dönermorde viel Geld eingetrieben worden ist, und zwar ebenfalls von türkischen Agenten, die sich als PKK-Leute ausgegeben haben. Diese Leute haben Schutzgeld erpresst, aber nicht für die PKK sondern für jene Kräfte innerhalb des türkischen Staates, die Erdogan in seinen Wahlkämpfen unterstützt haben.

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Die deutsche Polizei dokumentiert die rotwelschen Hilferufe eines Dönermord-Opfers (Tatortarbeit: Josef Wilfling)

Diese Geldeintreiber wurden, weil sie für den türkischen Geheimdienst tätig waren, von der deutschen Polizei auf politischen Befehl hin und aus bilateralen Rücksichten heraus geschützt (konkret beweisfähig gemacht). Veli A., der Hamburger Lockspitzel, wurde als „Dummie“ von der deutschen Polizei vor die tatsächlich Geld eintreibenden Figuren geschoben, und zwar durch von oben erzwungene Aktenfälschung.

Das ist einwandfrei bewiesen und wurde gestern neu dokumentiert.

Der Hamburger Dönermord hat aber noch weitere Facetten, und diese verweisen auf eine Routine der Geheimdienste: Morde werden nicht allein durch geheimdienstliche Motive begründet sondern auch in alternative Kontexte gestellt um die Anwesenheit von geheimdienstlichen Interessen zu verschleiern.

Auf gut Deutsch: Die Liquidation des Hamburger Dönermordopfers wurde zusätzlich zum (innerhalb der türkischen Gemeinschaft wirksamen) propagandistischen Liquidationsinteresse durch „ethnokulturelle Motive“ (die die Türken vor den Deutschen als rückständig hinstellen sollten) legendiert.

Diese Facetten des Hamburger Dönermords waren und sind politisch so heikel (Erdogan dreht bei der kleinsten Irritation durch, wie man inzwischen weiß), dass die Polizei ihre Ermittlungen, sofern sie sie überhaupt dokumentiert hat, fast vollständig verschleiern musste: Aktenzeichen wurden nicht vergeben, der Akteninhalt ausgedünnt, die nachträgliche Deutung absichtlich falsch vorgenommen und bei der Verschlüsselung der zutreffenden Deutungen wurden traditionelle rotwelsche Sprachelemente angesetzt.

Die Polizei war bei ihren Ermittlungen sowohl mit Vertrauensleuten der PKK als auch mit Doppelagenten (wie Veli A.) und mit türkischen Agenten, die sich als Unbeteiligte ausgaben, konfrontiert. Bei den Vernehmungen haben die deutschen Polizisten ihr Leben riskiert, wenn sie wesentliche Inhalte zu dokumentieren wagten.

Die türkischen Agenten aus dem Umfeld des Hamburger Dönermords stützten die Legende von der Schutzgelderpressung durch die PKK, von den „Killerkommandos aus Holland“ usw. Die Doppelagenten wurden gar nicht vernommen und sind in die Türkei ausgewichen, als man in Bayern zu ermitteln begonnen hat, und die echten Vertrauensleute der PKK haben unter Lebensgefahr geschwiegen oder zutreffende Angaben gemacht.

Würde man deren Aussagen vollständig veröffentlichen, käme es zu einem Blutbad. In den Jahren 2014/15, während der Kampfzeit des Arbeitskreis NSU, wurden solche gefährlichen Veröffentlichungen bewusst vermieden. Wir haben uns alle daran gehalten.

Greifen wir die Aussage eines V-Manns der PKK (einer Frau, ich habe die Bestätigung ihrer Zuverlässigkeit selbst von kurdischen Freunden erhalten) heraus: Dieser Zeuge gab an, dass Süleyman Tasköprü, das Opfer des Hamburger Dönermords, von der Familie seiner so genannten Ex-Freundin, der Liebe seines Lebens, „aus Haß“ getötet worden sei.

Die Familie habe über entsprechende Verbindungen verfügt und sei dazu bereit gewesen, Tasköprü formell im Rahmen eines so genannten Ehrenmords töten zu lassen (ohne Aktenzeichen, Spurenakten der Nürnberger Polizei).

Dass man dabei eine geheimdienstliche Tötung legendiere, sei den Leuten bewusst gewesen. Den „rückständigen Türken“ zu spielen, habe in das damalige Konzept der türkischen Politik gepasst, die eine allzu große Nähe der Deutschtürken zu den Deutschen, die Bildung einer Volksgemeinschaft, verhindern wollte.

Zusammen mit den Erkenntnissen von Christian Reißer (Arbeitskreis NSU), die die konkrete Personen-Ermittlung der Hamburger Killer bereits 2014 vorgelegt hat, ist der Hamburger Dönermord damit als geklärt anzusehen.

Manfred Götzl muss den Münchner NSU-Prozess sofort beenden und Beate Zschäpe freilassen. Er ist der Verfolgung Unschuldiger überführt.

 

Teil 1

Teil 2 (vorhergehende Artikel)

(Dokumente: NSU Leaks)

 

4 Gedanken zu “Lösung des Hamburger Dönermords

  1. Adebar

    Und was nützt das Geschreibsel? Der Terrorstaat macht weiter, er bricht sogar die Urteile des Bundesverfassungsgericht (https://twitter.com/search?q=Wetzlar+Rechtsbruch). Das Besatzerkonstrukt BRD ist ein Unrechtsstaat, da kannste soviel schreiben, demonstrieren und Videos produzieren wie Du willst – ES NÜTZT NICHTS!!!

    Die Aktionsform muß sich den Verhältnissen anpassen, wo auf das Recht gepfiffen wird, da kann man nicht nach den Regeln des Rechtsstaates kämpfen.

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    1. schon mal hier gewesen

      Adebar

      „Die Aktionsform muß sich den Verhältnissen anpassen, wo auf das Recht gepfiffen wird, da kann man nicht nach den Regeln des Rechtsstaates kämpfen.“

      Die einzige Lösung ist der kleinste gemeinsame Nenner an Forderungen, die anhand ihrer Logik und Vernunft eine kritische Masse erreichen können – vollkommen unabhängig ihrer in Details vorhandenen Zerstrittenheit – sofern noch ein Rest Nationalgefühl, Volks – und Heimatliebe vorhanden sind!
      WER hat das WO schon mal gelesen?
      DA liegt das Problem!

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