Kanister, Teil 1

Nach vielfältigen Anfragen aus dem Bereich der bundesdeutschen Sicherheitsbehörden geht es heute in medias Res (merci), was die Analyse der zeitgenössischen geheimdienstlichen Verlautbarungen zum Oktoberfestattentat angeht.

Ich habe schon darauf hingewiesen, dass die Geheimdienste in früheren Zeiten ihr Fußvolk über öffentlich zugängliche Quellen, insbesondere über Zeitungen, Groschenromane und Rätselhefte informiert und gebrieft haben. Später kam das Fernsehen dazu, danach das Internet.

Diese Medien enthielten und enthalten deutlich bessere Informationen über Geheimdienstoperationen als es Polizeiakten je könnten; schließlich dürfen Polizisten (die meisten sind selber V-Leute) nur das Ermitteln, was ihnen die Geheimdienste gestatten und was den späteren Handlungen der Justiz nicht zuwiderläuft.

Abendzeitung, Titelei
Titelei „Abendzeitung 8 Uhr-Blatt“, Nürnberg, 28.9. 1980

Oben sehen Sie die Titelei eines Nürnberger Käseblattes, das bis 2010 erschienen ist und dann angeblich mangels Erfolg eingestellt wurde. Tatsächlich hatte es seine Funktion verloren, weil sich das Internet besser zum Informieren von jungen V-Leuten eignet.

Der abgebildete Scan zeigt einen Ausschnitt des Blattes mit Erscheinungstermin 28. September 1980, zwei Tage nach dem Oktoberfestattentat. Das Käseblatt ist an diesem Tag naturgemäß voll mit Kurzberichten über den Anschlag und seine Folgen. Wir sehen uns das genauer an und rekonstruieren die Mitteilungen und Anweisungen, die sich aus der Gestaltung des Blattes für den einfachen V-Mann in der Provinz ergeben.

Man muss sich die Leser dieses Käseblattes als einfache Menschen vorstellen, die ihrem Beruf nachgehen und nach Feierabend unauffällig am Abendbrottisch sitzen. Dann wird gelesen; Zeitunglesen ist kein Verbrechen, so scheint es.

Tatsächlich empfängt der lesende V-Mann bei der Lektüre seinen Käseblattes diejnigen Informationen, die er für seine Aktionen und für die notwendigen kommunikativen Handlungen (die vor allem über seine scheinbar normale Arbeit, z.B. in einer Bank, wo irgendwelche Kontobewegungen als Kommunikationmittel benutzt werden) braucht.

Die Herausgeber des „Abendblattes“ waren 1980 Nürnberger Juden. Gelesen wurde das Blatt von Vertrauensleuten der CIA (gut, Abonnentenlisten sind nicht öffentlich zugänglich, können aber beschafft und kopiert werden). Was stand drin?

Ohne Titel
Anzeige unterer Seitenrand „Abendzeitung 8 Uhr-Blatt“, Nürnberg, 28.9. 1980, S. 1

Wir sehen einen Kanister auf einer Annoce, die direkt unter dem Bild eines Mannes platziert wurde, der bis heute ams Täter des Oktoberfestanschlags verdächtigt wird. So haben die Geheimdienste 1980 gearbeitet (und so arbeiten sie heute noch, freilich technisch anders): Sie montieren Bild und Text, flechten rotwelsche Bedeutungseineiten ein und briefen damit.

Der Kanister hat zahlreiche rotwelsche Bedeutungen, die hier in Frage kommen; das Konzert dieser Bedeutungen liefert jene Deutung der Ereignisse auf der Wiesn, die der kommunizierende Geheimdienst für seine V-Leute bereitstellt. es handelt sich um „interne Propaganda“ jüdischer Geheimdienstler:

K – a – n – ist – er = Er ist unschuld und nicht schuldig (gemeint ist der beschuldigte „Nazi“, der gleichzeitig im Oberflächentext des Käseblattes einem hemmungslosen Verdacht ausgeliefert wird)

Kan – is‘ – ter = Ein Jude von der CIA ist es (Kan, Kahn ist ein Kürzel für einen Juden, is‘ bedeutet ist und ter ist das bekannte Kürzel für die von Ostjuden durchsetzte CIA)

Gleichzeitig lässt sich das rotwelsche Wortgefüge „Kanister“ dahingehend deuten, dass über den jüdischen CIA-Täter (Plural wird hier vermieden) Schweigen zu bewahren und der „Nazi“ zu beschuldigen ist.

Wir fassen zusammen: Der gemeine V-Mann und die gemeinde V-Frau, Leser eines Käseblattes, wissen mehr über den Anschlag als je in den Medien der BRD berichtet werden darf. Ende September 1980 haben die jüdischen Zirkel der CIA in Bayern ihre Leute darüber informiert, dass die Rechten den Anschlag nicht begangen haben sondern dass die eigenen Leute die Mörder waren.

Teil 2

 

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