Hein er Laut er Bi Ach, Teil 2

Im ersten Teil dieses Artikels habe ich beschrieben, wie Ulrich Chaussy über eine Fernsehsendung versucht hat, mich als „V-Mann“ zu briefen und mir Anweisungen zu erteilen, wie das Oktoberfestattentat abgedeckt, die Täter geschont werden sollten.

Ich habe aber nicht vor, die Täter eines Massenmordes zu schonen. Außerdem werde ich Ihnen jetzt noch ein paar Frechheiten präsentieren, die mir Herr Chaussy über sein Filmchen hineingedrückt hat.

Stift
Screenshot mit Rotstift und einer Skizze vom Anschlagsort

Zunächst taucht an verräterischer Stelle eine Einstellung auf (den Kontext genau zu interpretieren ist mir hier zu aufwändig), die drei Hände und einen Rotstift zeigt. Das bedeutet so viel, wie wenn du versuchst, mein Rotwelsch zu entschlüsseln, geht es dir schlecht (drei = try, Hände = hant, bitter, Rot – st – i – ft = Rotwelsch pst! das sag ich dir).

Genau das passiert jetzt auf diesem Blog. Mal sehen, ob ich den Nachmittag überlebe.

Die allergrößte Frechtheit des Chaussy-Films und seines ganzen Oktoberfest-Projekts ist trotzdem die Verpflichtung des sympathischen und sicher ahnungslosen Schauspielers Heiner Lauterbach für den Spiefilm, der zur Verherrlichung Chaussys im Jahre 2013 gedreht worden ist. Lauterbach erscheint auch in der hier zu besprechenden Fernsehsendung im Zusammenhang einer Podiumsdiskussion.

Die Auswahl dieses Schauspielers für Chaussys Projekt, das sich ja Großteils direkt an mich richtet, ist eine rotwelsche Anspielung auf etwas sehr privates, das Chaussy einen Scheißdreck angeht. Chaussy macht sich hier in einer Sache wichtig, zu der er besser die Schnauze halten hätte sollen.

Unbenannt
Der Dichter Karl Heinrich Waggerl, später mein erster Steuermann, im Jahre 1937

Ich mache jetzt etwas, was man nicht tun sollte. Ich benenne den Mann, der mich als erster Steuermann, in meiner Kindheit, vom dritten Lebensjahr an, von einer elektronischen Anlage in einem Kleinbus aus, durchs Leben gesteuert und am Steuerknüppel des Ape-Projekts eine ganze Reihe von Steuermännern ausgebildet hat.

Der Name dieses Mannes ist noch nie in diesem Zusammenhang genannt worden; ich nenne ihn aber jetzt, weil Chaussy ihn in seinem Film auf schweinische Art dem gesamten bundesdeutschen Geheimdienstpublikum zum Fraß vorwirft.

Es handelt sich um den deutschen Dichter Karl Heinrich Waggerl, der für das Projekt meiner Steuerung sein bürgerliches Leben und seine Identität aufgegeben, seinen Besitz zurückgelassen, alle Menschen, die er kannte verlassen und fast 10 Jahre versteckt im besagten Kleinbus und in irgendwelchen finsteren feuchten Berghütten gelebt hat.

Waggerl ist offiziell 1973 verstorben (hier ein Video, das ihn kurz vor seinem Verschwinden zeigt). Tatsächlich hat dieser in unmittelbarer Nähe meines Geburts- und Wohnorts lebende Mann ab 1975 meine Steuerung vorbereitet und ab 1977 durchgeführt, nachdem er zwei Jahre unter falschem Namen in furchtbarer Verzweiflung und Ungewissheit über seine Zukunft, nach einem plastischen gesichtschirurgischen Eingriff (Waggerl war damals schon über 70!) in schäbigen Tiroler Krankenhäusern verbracht hat.

Waggerls Spitzname war Hein (und den kennt jeder, er ist in seinen Biographien publiziert worden. Chaussy hat Waggerls Tarnung damit zerstört. Das werde ich ihm niemals verzeihen); Hein – er – laut – er – b – ach bedeutet auf Rotwelsch so viel wie Wenn du was über Waggerl sagst, hänge ich dir eine Mittäterschaft an oder versaue ich dir deine große Liebe.

Welche Rolle Waggerl in meinem Leben gespielt hat, erzähle ich Ihnen im nächsten Teil dieses Artikels.

 

Teil 1

(Foto: Bildarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek, Wien. Quelle)

 

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