Dönermorde: Modellfall eines Angriffs auf die PKK

In den vergangenen Tagen sind Zweifel aufgekommen, ob tatsächlich auch ein Geheimdienstkrieg gegen die PPK der Hintergrund der Dönermordserie sein kann, wo doch nicht alle Opfer dieser (scheinbaren) Mordserie Kurden waren und es Fälle gibt, in denen Türken von PKK-Doppelagenten ins Fadenkreuz des türkischen Geheimdienstes gerbacht worden sind.

Wie konnte es zum Beispiel sein, dass das Hamburger Mordopfer, ein Türke, der aus Afyonkarahisar (Westanatolien, türkisches Stammland) stammte, von einem kurdischen Provokateur (der für den türkischen Geheimdienst arbeitete) dem türkischen Geheimdienst ans Messer geliefert wurde?

Ohne Titel
Phantombild eines Tatverdächtigen der Ceska-Mordserie

Neben dem großen Anlagebetrug in Deutschland, der sich gegen Türken (als unterwürfige Melkkühe Erdogans) und die PKK (Ausbluten der PKK-Strukturen in Deutschland) richtete, gibt es in der Geschichte der Dönermorde auch noch andere Facetten des Geheimdienstkrieges gegen die PKK.

Wir wissen aus den Akten der deutschen Polizei zuverlässig von PKK-Agenten, die sich im Umfeld der türkischen Opfer herumgetrieben haben. Es gibt dabei Hinweise auf personelle Überschneidungen zwischen den Provokateuren in den Opferumfeldern; die Opfer selbst hatten nichts miteinander zu tun, sie kannten sich weder noch überschnitten sich deren Bekanntenkreise oder Großfamilien. Gemeinsamkeiten zwischen den Opfern lassen sich nur über diese PKK-Agenten herstellen.

Das gilt auch für andere Ceska-Morde, nicht nur für die Verbindung zwischen Nürnberg und Hamburg, und es gilt auch für Anschläge, die ab 2011 willkürlich dem NSU in die Schuhe geschoben worden sind.

Einer dieser PKK-Leute, Veli A., ist wegen Drogenhandels polizeibekannt gewesen. Auch das Hamburger Mordopfer hat mit Drogen gehandelt, ob man das nun wahrhaben will oder nicht. Es handelt sich dabei um beweisfähige Tatsachen. Auch die Gewaltdelikte, auf die sich das Hamburger Mordopfer eingelassen hat, sind beweisfähige Tatsachen. Veli A. hat mit dem Mordopfer Geschäfte gemacht, das hat die deutsche Polizei zweifelsfrei ermittelt.

Wie kann es nun sein, dass ein Türke vom türkischen Geheimdienst erschossen wird, nachdem er von einem kurdischen Provokateur in Geschäfte verwickelt worden ist?

Das ist recht einfach: Der Provokateur verwickelt den Türken in eine geschäftliche Beziehung, die mit Straftaten verbunden ist, danach stellt er sich als PKK-Agent vor (der er ja auch ist). Der Türke wird dann von dem scheinbaren PKK-Agenten (der in Wirklichkeit für die Türken arbeitet) dazu gezwungen, „für die PKK zu arbeiten“, widrigenfalls er an die deutsche Polizei verpfiffen würde.

Der Türke schafft dann Geld „für die PKK“ heran (in Wirklichkeit fließt das Geld an V-Leute des türkischen Geheimdienstes, schließlich an die AKP des Herrn Erdogan oder irgendwelche Strohfirmen, die seinen Wahlkampf finanzieren.

Schließlich wird der kurdische Provokateur vom Türken abgezogen, die deutsche Polizei schützt ihn, weil er in Wirklichkeit ein türkischer Agent ist und die beiden Staaten befreundet sind. Der türkische Geheimdienst liqudiert dann den Türken, einfach weil er „für die Kurden gearbeitet hat“. Im Umfeld des Opfern wird dann das Gerücht verbreitet, der Türke habe mit der PKK Geschäfte gemacht und dafür sterben müssen.

So zeigt man den Türken in Deutschland, dass „ein echter Türke“ jeden Kontakt mit der PKK auch in Deutschland zu vermeiden hat und der lange Arm des türkischen Tiefen Staates bis nach Hamburg und Nürnberg reicht.

Am Ende ist indirekt Geld an die AKP geflossen und der türkische Geheimdienst hat den Türken in Deutschland signalisiert: Mit den Kurden nicht, Freunde. Für die ganz blöden Türken steht dann noch die Legende im Raum, die PKK habe den eigenen Angehörden auf dem gewissen. Für die ganz blöden Deutschen steht bis 2011 die Legende im Raum, man habe „Schutzgeld erpresst“.

Und wenn alles ruchbar wird und die deutsche Polizei aufmuckt, wird der NSU erfunden und die ganz blöden Deutschen und die deutschen Türken (wenn sie Geld dafür bekommen) glauben an eine böse Nazibande als Täter.

Wir fassen zusammen: Die Dönermorde sind eine komplexe Operation des türkischen Geheimdienstes MIT, der damit mehrere Ziele gleichzeitig verfolgte.

Erstens Geld für Erdogans Wahlkämpfe zu beschaffen durch die anlagebetrügerische Finanzierung von Strohfirmen in der Türkei (wer meckert wird bedroht und schließlich erschossen), zweitens die PKK wirtschaftlich auszubluten durch Anlagebetrug an Kurden, drittens die PKK operativ und strukturell zu schwächen durch Isolation gegenüber deutschen Türken und den Verfall des inneren Zusammenhalts.

Die deutsche Polizei hat das durchschaut und trotzdem PKK-Agenten, die in Wirklichkeit für die Türken gearbeitet haben, weitgehend vor Strafverfolgung und Vernehmungen im Kontext der Morde geschützt, weil die führenden Politiker der BRD es so wollten. Erdogan sollte um jeden Preis an die Macht und seine Macht zementieren.

 

(Bild: NSU Leaks)

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s