Eine fundierte Berichterstattung ist zu befürchten

Zu den schönsten Momenten im Leben eines Unruhestifters gehört es, offene Bekundungen der Ängste des Gegners in der Öffentlichkeit beweisfähig präsentieren zu können. Einen solchen Moment wollen wir uns heute gönnen.

Im Jahr 2015 wurde die Herausgabe der Akten zum Oktoberfestattentat an einen ehemaligen Beschuldigten durch den Generalbundesanwalt (das ist hier der Angsthase) mit dem Argument verweigert, dieser könne durch eine (wörtlich) „fundierte Berichterstattung“ dazu beitragen, einen gegen ihn fortbestehenden Verdacht zurückzudrängen.

Das Schreiben, in dem diese Befürchtung zum Ausdruck gebracht wurde, kann hier

(1 BJs 201:80-2, 23.9. 2015)

auszugsweise eingesehen werden.

Weiter ist dort die Rede davon, dass die Gefahr bestünde, Akteninhalte würden dadurch öffentlich werden, was die wiederaufgenommenen Ermittlungen „gefährden“ könnte.

Damit ist gesagt, dass eine fundierte Berichterstattung die Ermittlungen der Soko Oktoberfest (26. September) gefährden könnte, was wiederum ein Schlaglicht auf den Ermittlungszweck und die Daseinsberechtigung der Soko wirft.

Die unbestreitbare Tatsache, dass die wesentlichen Inhalte der besagten verweigerten Akten eh schon durch Herrn Chaussy öffentlich gemacht worden sind, und die meinerseitige Befürchtung, dass diese Öffentlichmachung den Generalbundesanwalt nicht stört, wirft wiederum ein Schlaglicht auf die Fundiertheit der Berichterstattung durch Herrn Chaussy.

Ohne Titel
Das Dienstgebäude der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe, Stätte endloser persönlicher Blamagen und juristischer Katastrophen

Die Lügenpresse ist selten brutaler entlarvt worden. Ein illegales Ermittlungsverfahren und eine antideutsche, hetzerische Vertuschung inklusive Verfolgung Unschuldiger wie 1980-1982 wird es 2018 nicht mehr geben.

 

(Bild: Voskos: CC BY 3.0)

 

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