Das Neue Innere Reich II

Aus der Arbeit dieses Blogs sind politische Schlussfolgerungen zu ziehen. In einem ersten Anlauf habe ich das schon versucht; heute setze ich darin fort, ohne besondere Angst vor den Konsequenzen.

Die zentrale politische Frage, die sich im Anschluss an die Erkenntnisprozesse der Terroraufklärung vor dem Hintergrund der Human-Chiptechnologie stellt ist die Frage nach der so genannten Demokratie. Diese Frage ist einfach zu beantworten: Es gibt keine Demokratie mehr, wenn es so etwas jemals gegeben hat. Die Menschen sind nicht mehr frei, sie werden unter Einsatz elektronischer Steuermittel in klar definierten Handlungsräumen festgehalten und entlang alptraumhafter Zwangsvorstellungen als Ersatz für Geschichte geführt.

Eine politische Linke kann es unter solchen Bedingungen nicht mehr geben. Sie braucht auch nicht mehr bekämpft zu werden, weil sie schon lange tot ist.

Die elektronische Determination der Menschen funktioniert, wie ich es erlebt habe, nunmehr nach Gesichtspunkten, die denen des Mittelalters, vielleicht sogar eher noch denen einer mythischen Vorgeschichte entsprechen. Menschen fühlen und denken ohne Ziel, ihre Rationalität beschränkt sich auf das Nachvollziehen von und die Anpassung an Mythen.

Wir müssen daher dafür kämpfen, dass uns diese Mythen wenigstens passen.

HJ
HJ bei der Afrikaschulung

Mein Kampf gegen den Mythos des so genannten NSU ist in dieser Richtung zu deuten: Die Erzählung vom NSU scheint mir ein Versuch determinierender Kräfte zu sein, die Steuerung des Menschen nach den altmodischen Schemata der politischen Verhetzung der BRD zu strukturieren.

Das ist schäbig, nutzlos und irrational, weil das Neue Innere Reich (man kann es auch einfach das Reich nennen) als Erzählung schöner ist, besser zu unserer Geschichte und Mentalität passt, uns Demütigungen erspart und auf die Tatsache Rücksicht nimmt, das das deutsche Volk in der Technologie (dem Urgrund der neuen Mythen) führend ist.

Das Oktoberfestattentat ist wie der NSU, nur noch gemeiner und dümmer, vielleicht, weil 1980 noch kaum jemand einen Chip im Schädel trug (von mir und wenigen anderen abgesehen). Damals musste man den geheimdienstlichen Reve der absoluten Macht noch recht hölzern vortragen (obwohl man die Alten nicht unterschätzen sollte; den Bomben-Kram brachte man immerhin ohne Personal Computer hin).

Eine politische Schlussfolgerung aus dem Kampf der Terror-Aufklärung ist daher der Wunsch nach der Abschaffung der demokratischen Fassade, einfach aus Ehrlichkeit. Es hat doch keinen Sinn, den Menschen dauerhaft vorzumachen, sie entschieden selbst, was mit ihnen geschieht, wenn sie doch elektronisch gesteuert sind.

Die paar Leute, die unsere Leitmythen erfinden, rümpfen die Nase schon gar nicht mehr über den Parlamentarismus. Sie sollen sich doch zusammenreißen und den einfachen Menschen die Chance geben, das zu sein was sie immer waren: Proleten, die die Schnauze halten und hinhalten.

 

(Bild: Unbekannter Fotograf der Hitlerjugend, Bundesarchiv, CC BY-SA 3.de)

 

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