Am Gipfel der Heuchelei

Meine Geduld mit dem derzeitigen Leiter derjenigen Sonderkommission, die die Neuuntersuchung des Oktoberfestattentats durchführt, ist jetzt endgültig zu Ende. Peter Jaud muss abgelöst, die Soko 26 aufgelöst werden. Nicht nur wegen der illegalen Ermittlungen der Soko, auch wegen anderer Taten, die ich jetzt öffentlich mache, weil mir der ganze Kram zum Halse heraushängt.

Es ist schon schlimm genug, dass 1980-81 nachweislich illegal ermittelt worden ist und die israelischen Täter geschützt worden sind. Es kann auch nicht sein, dass weiter Desinformanten straffrei ihren Müll verbreiten, dabei Gesetze brechen und ernsthafte Kritiker der Ermittlungen von einzelnen Polizeibeamten, die Angst um ihre Karriere haben, willkürlich mit dem sozialen Tod „bestraft“ werden.

Es darf nicht sein, dass betagte Zeitzeugen, die keine Zeugen in einem Verfahren gegen israelische Spezialkräfte sein können, völlig willkürlich und aus politischen Gründen schikaniert und sachfremd vernommen werden, bis hin zur Gefährdung ihrer Gesundheit.

660px-Flag_of_Israel.svg
Flagge des Staates Israel

Das Ermittlungsverfahren, das seit 2016 gegen Karl Heinz Hoffmann und mich läuft, in der Sache einer Veröffentlichung, die den Hintergrund hatte, die rechtsbedenklichen Methoden der Soko 26 darzustellen, wurde von Jaud selbst, offenbar aus Karrieregeilheit, angestoßen.

Offiziell begründet wurde das Ermittlungsverfahren unter anderem damit, dass unsere Veröffentlichungen Leib und Leben von Kriminalbeamten gefährden würden, was völliger Unsinn ist (die Story war zuvor vor Gericht verhandelt und im Fernsehen gebracht worden).

Der selbe Peter Jaud hat in einem Schreiben, das auf meinem Schreibtisch gelandet ist, unter anderem den Klarnamen jenes Mannes ausgepfiffen, der u.a. von der damaligen Leitung der Soko 26 ins Gefängnis gebracht worden ist, offensichtlich mit Falschaussagen (was derzeit vor Gericht verhandelt wird). Das Schreiben liegt mir vor und kann von der Polizei bei mir eingesehen werden, wenn man heutzutage in Bayern noch den Verrat von Dienstgeheimnissen verfolgt.

Es ist ein Wahnsinn, den Klarnamen eines V-Mannes, der eine neue Identität bekommen hat, weil er zu Unrecht verfolgt worden ist (das können die Herren!), an irgendwen schriftlich weiterzugeben, so dass der Schmarren am Ende auf meinem Schreibtisch landet. Wenn ich lustig wäre, könnte ich diesen Namen jetzt veröffentlichen, und das scheint Herr Jaud mit seiner Namensnennung auch beabsichtigt zu haben.

Mario Foster, wie der Mann früher hieß, sollte damit wohl das Leben noch einmal zur Hölle gemacht werden. Immerhin ist dieser Mann ein wirkungsvoller Gegner des Landeskriminalamtes, nicht ganz so wie wir, aber immerhin.

Jaud verpfeift, ob er es wahrhaben will oder nicht, die Klarnamen von V-Leuten, die eine neue Identität haben, an Leute, die nach seiner Auffassung (er weiß es besser) die Sicherheit von Polizeibeamten gefährden. Eine perversere Heuchelei ist überhaupt nicht vorstellbar in einer Sicherheitsbehörde.

Kein Wunder, dass auch Mario H., ehemaliger Leiter der Soko 26, mittlerweile die Schnauze gestrichen voll hat und vor Gericht Lachanfälle bekommt.

Noch einmal: Diese Soko muss aufgelöst, ihr neuer Leiter, genauso wie der alte, vor Gericht gestellt werden. Die israelischen Täter des Massenmordes auf der Wiesn müssen ausgeforscht, ihre Verantwortlichkeit muss in bilateralen Verhandlungen geklärt und öffentlich festgestellt werden.

Einsperren wird man die Mörder nicht können, Israel liefert seine Leute nicht an die BRD aus, schon gar nicht Mitglieder von Spezialeinheiten.

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s