Terroraufklärung: Analyse der Lügenpresse

Die letzten Monate haben gezeigt, dass bei der Aufklärung des Oktoberfestattentats nicht nur das Aktenstudium und die Befragung von Zeitzeugen entscheidend sind. Auch die Analyse der zeitgenössischen Presseerzeugnisse kann Aufschluss sowohl über die Informationsflüsse in und zwischen den Geheimdiensten als auch die Täter und die Scheinspuren geben, die die Behörden gelegt haben und legen.

Die Rolle der Presse im Umfeld des Oktoberfestattentats ist insofern bemerkenswert, als wir es im Jahr 1980 mit einer Kommunikations-Infrastruktur zu tun haben, die heute schon historisch ist und die brühwarm benannt werden kann ohne dass man eine Kugel fürchten muss.

dfg
Nordbayerische Zeitung vom 2. Oktober 1980

Ich muss davon ausgehen, dass den Geheimdiensten, zumindest den technisch fortgeschrittenen (auch den Israelis, die den Anschlag begangen haben) unter ihnen, längst klar ist: Geschichten wie das Oktoberfestattentat sind nicht mehr zu halten, auch die traditionellen Kommunikationsmethoden mittels Rotwelsch über Presse, Rundfunk und Fernsehen sind nicht mehr zu halten.

So hoffe ich, dass man es hinnehmen wird, wenn ich hier die letzten Unklarheiten über Täter und Scheinspuren bzw. Abdeckung des Massenmords anhand einer Presseanalyse beseitige.

Methodisch wird sich das so zutragen, dass ich zeitgenössische Zeitungs- und Zeitschriftenausgaben wie das Deutsche Waffenjournal, die Münchner Abendzeitung, die Bunte, Provinzblätter wie die Nordbayerische Zeitung (Provinzblätter sind um 1980 wie explizite Gebrauchsanleitungen für Geheimdienstoperationen zu lesen, man kommt aus dem Staunen nicht heraus) durchgehe und die darin enthaltenen Anweisungen der Dienste an die V-Leute darstelle.

Ich gehe auch davon aus, dass die Soko 26. September in München auf Anweisung des Generalbundesanwalts diese Spuren nicht verfolgen darf. Es ist eine Tatsache, dass ein großer Teil der bundesdeutschen Bevölkerung Rotwelsch spricht; die Polizei muss diese Sprache lesen dürfen. – Ein Generalbundesanwalt, der der Polizei die Beweisführung bei einem Massenmord verweigert, weil er Angst vor Konsequenzen durch Geheimdienste hat, begeht Strafvereitelung im Amt.

Es kann nicht sein, dass Massenmord nicht aufgeklärt wird, weil sich jemand privat in die Hosen scheißt.

Ein solcher Generalbundesanwalt muss sofort zurücktreten oder vom Minister abgelöst werden. Eine Wiederholung der antideutschen Leerläufe des illegalen Ermittlungsverfahrens 1980-82 hätte nicht passieren dürfen.

Es ist mittlerweile so weit, dass man Haftbefehle gegen den Autor dieses Blogs (ich kann mir denken, was sich die Herren ausgedacht haben) nicht vollstreckt, weil man meine zu erwartenden Aussagen nicht brauchen kann.

Bis auf weiteres.

 

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