Strukturen der V-Leute-Ausbildung in Deutschland: Kulturbetrieb

In Fortsetzung meiner kleinen Serie über die Ausbildung von V-Leuten in Deutschland werde ich heute ein paar Worte über V-Leute im so genannten Kulturbetrieb verlieren. Mit dem Begriff des Kulturbetriebs bezeichne ich im Folgenden jenen Teil der linksliberalen subventionierten Öffentlichkeitsarbeit, die den medialen Machtapparat der bürgerlichen Demokratie in Deutschland seit 1945 durch moderate und putzige, künstlerisch aufgemachte Kritik oder pseudokritische Haltungen gestützt hat.

Mit dem linksliberalen Kulturbetrieb, der im Moment stirbt oder nur noch in vollkommen entarteter, geradezu paranoider Heuchelei zu existieren vermag, sofern und solange er noch ökonomisch subventioniert wird, hat sich der Westen in Deutschland einen Geheimdienstfilz zugelegt, der im Grunde nur noch benannt zu werden braucht, damit er sich in Luft auflöst.

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Der Kabarettist Dieter Hildebrandt

Linksliberale Künstler sind unter den Bewohnern der westlichen Welt diejenigen Menschen, die am leichtesten von Geheimdiensten beeinflusst und im Sinne der Macht eingesetzt werden können. Das liegt daran, dass sie wirtschaftlich vollkommen wehrlos sind, es liegt aber auch an ihrer ideologischen Libido, die der stetigen verschämten Sexualmassage durch die Macht, dem hündischen Zwiegespräch mit ihr, Diskurs genannt, bedarf.

Linksliberale Künstler sind fast durchwegs V-Leute. Ich könnte das an ihren Werken, die vor Rotwelschen Ergebenheitsadressen an die Macht nur so strotzen, für beliebige Personen locker nachweisen, tue es aber aus Menschenliebe nicht. Wer historisch interessiert ist, kann sich den Kongress für kulturelle Freiheit und seine Unterstützung für Heinrich Böll ansehen.

Die Geheimdienstanbindung solcher Leute wird kaum verschleiert, wahrscheinlich weil Linke, was Konspiration angeht, ein wenig deppert sind (für klug halten sie sich, nur hat das mit Konspiration, die immer einsamer Kampf ist, nichts zu tun), oder weil man denkt, dass moralisch privilegierte Menschen von Geheimdienstkritikern in Ruhe gelassen werden.

Tatsächlich werden diese Leute von den Geheimdiensten nicht ordentlich getarnt um sie zu demütigen und z.B. vor beinharten Rechten, gegen deren Leben James Bond ein Scheißdreck ist, lächerlich dastehen zu lassen. Das dürfte halt noch kein betroffener Linker kapiert haben.

Bei den meisten linken Künstlern, sogar bei solchen, die es werden wollen, kann man die Herkunft ihrer Kohle mit Google nachvollziehen. Das sagt alles.

Linksliberale Künstler sind, anders als Nationale (die sich künstlerische Berufe nicht oder nur in den seltensten Fällen erlauben können, weil es keine Subventionen gibt) auch aufgrund ihrer schieren Masse leicht beeinflussbar.

Unter hunderttausend jungen Menschen, die Kabarettist oder Schriftsteller (was auch immer diesen Berufe neben dem Dienst an der Macht seien) werden wollen, sucht sich die Macht einfach jene zehn aus, die am leichtesten beeinflussbar sind und pumpt ihren Schädel so lang mit Scheiße voll, bis sie entsprechend agieren.

Das Talent und die ehrlichen Impulse dieser Leute werden von den Geheimdiensten nicht nur ausgenutzt sondern so verformt, dass eine habituelle Heuchelei entsteht. Jene Momente, die zu offener Erkenntnis (auch im Sinne einer linken Haltung) führen könnten, werden zu poetischen Ausbrüchen verklärt.

Die Poesie der linksliberalen Künstler, man kann das so pauschal sagen, besteht darin, am Ausgang der eigenen Heuchelei Tränen zu platzieren, in Rührung über die eigene Feigheit auszubrechen.

Das war jetzt sehr theoretisch. Tatsächlich werden die linksliberalen Künstler, zum Beispiel die Schriftsteller, oft jahrelang durch mangelnden Erfolg gedemütigt, bis dann plötzlich, wie aus heiterem Himmel, der Erfolg daher kommt. Diese Leute werden sich dann nicht mehr fragen, warum; schließlich haben sie jahrelang gelitten.

Sie bilden sich dann ein, rechte Feinde zu haben.

Auch wenn wirtschaftlich alles verloren ist, haben die linksliberalen Bewohner des Kulturbetriebs immer noch ihre Sexualität. Den Sexualhahn dreht man nur den Rechten ab, durch das Gefängnis, durch Morddrohungen, jahrelange Isolation, konspirative Haft, Folter, Krankheiten, unvorstellbar grausame Erpressung oder einfach ohne Umschweife; sie sind gefährlicher und müssen wie Tiere unten gehalten werden.

Wenn der linksliberale Künstler bzw. Kleinkünstler im Nachhinein, nach dem Ende der Durststrecke einer linksliberalen geheimdienstlichen Schulung, draufkommt, warum er Erfolg hatte, kann er ja wieder dicht machen und an die Grenze der eigenen Heuchelei Tränen platzieren, linksliberale Tränen, die so viel wert sind wie ein Pfurz in der Nacht oder ein volles Magazin, kurz bevor es ein Araber bei einer Geburtstagsfeier am Rande eines Kriegsgebiets missvergnügt in die Luft pfeffert.

 

(Bild: Elke Wetzig, CC BY-SA 3.0)

 

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