NSU: Die beste Ehefrau von allen

Bei den Knalltüten von Spiegel Online war heute zu lesen, dass die „Frau“ eines so genannten Opfers des NSU einen Angeklagten getroffen und diesen als reumütig erlebt habe. Das angebliche Opfer mit Namen Boulgarides hat tatsächlich einmal in einer Lebensgemeinschaft mit jener Frau gelebt, die heute vor Gericht die Opferpomeranze gibt:

Knapp 13 Jahre später steht seine Frau Yvonne im Saal A 101 des Münchner Oberlandesgerichts und spricht im NSU-Prozess über einen „der schwierigsten und emotionalsten Momente“ in ihrem Leben nach dem Mord an ihrem Ehemann und dem Vater ihrer Kinder.

Es mag schwierig sein, einem Richter Götzl gegenüber zu stehen oder die Lüge so weit zu treiben, aus dem Tod eines Mannes, den man zum Zeitpunkt seiner eiskalten Ermordung eh schon eiskalt verlassen und gedemütigt hat, ein Geschäft zu machen. Es wird nicht ganz so schwer gewesen sein, einen armen Schlucker zu verlassen als seinen einsamen Tod öffentlich gewinnbringend zu betrauern.

Allein als Frau das schlechte Gewissen gegenüber einem solchen toten männlichen Versager auszuhalten müsste schon mit € 50 000.- zzgl. MwSt. honoriert werden.

Das Privatleben dieser Frau, die eine Deutsche ist und deren wirklichen Namen ich nicht kenne, geht mich nichts an. Wenn sie es aber in die Öffentlichkeit trägt und daraus eine antideutsche Schweinerei macht, musst sie damit leben, dass man darüber spricht.

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Nazi-Pistole Luger 08 Parabellum, Baujahr 1938, giftige Nazipistole, vom Nazi-NSU nicht für Nazimorde verwendet, Yavuz du Nazi

Ich habe mir die Akten zum Fall Boulgarides genau angesehen. Theodoros war ein netter, wenn auch schüchterner und ein wenig gehemmter Mann. Geschäftlich ist er nie so recht auf die Beine gekommen; manchmal hat er sich auf Sachen eingelassen, die man besser meidet. Dubiose Geschichten im Fernfahrermilieu wurden von der Kriminalpolizei unter der Leitung des legendären KHK Wilfling gnädigerweise nicht näher untersucht.

Insgesamt ist sein Leben kein Spaß gewesen; an seiner damaligen Lebensgefährtin, die ihn vor dem Mord stehen hat lassen, wird es nicht gelegen haben, die war ja auch keine stadtbekannte Schreckschraube, zumindest geht das aus den Akten nicht eindeutig hervor. Die antifaschistische Nichtschraube sagt heute vor Gericht:

Hat man uns in die Täterrolle gedrängt, um unsere unangenehmen Fragen zum Verstummen zu bringen? Oder befanden sich die Behörden tatsächlich auf einem für mich nicht nachvollziehbarem Irrweg?

Uns? Die Deutschen? Oder ist die Frau Ausländerin geworden, weil sie Geld dafür bekommt? Hat der ehrbare Josef Wilfling, der für seine Einfühlsamkeit gegenüber  Angehörigen bekannt ist, sie je verdächtigt? Welche Art von Unverschämtheit soll das sein? Und was hat sie damals gesagt zu den Kontakten ihres Mannes?

Sollen wir in den Akten nachschauen, ob sie auch damals Nationale verdächtigt hat? Könnte dabei dann herauskommen, dass sie ihrem Mann nach seinem Tod noch dubiose Geschäfte nachgesagt hat? Sicher nicht!

Der Schlüsseldienst, den Theodoros vor seinem Tod eröffnete, warf kaum etwas ab. Immerhin bereut Carsten Schultze, dieser Schmierenkomödiant, der, was man so hört, nicht einmal schwul ist und am NSU vollkommen unschuldig sein muss, einfach weil es gar keinen NSU gegeben hat:

Sie habe bei dieser Begegnung Carsten S. als einen Menschen kennengelernt, „der zutiefst bereut und dem das Gewissen den größten Teil seiner Strafe auferlegt hat“, sagt Yvonne Boulgarides.

Ich wusste gar nicht, dass diese Frau nach dem Tod von Theodoros ihren ehelichen Namen behalten hat. Stimmt das?

Schultze wird man laufen lassen, weil er phantastische Aussagen zur Waffenlieferkette gemacht hat, ohne die es einen NSU-Prozess nie hätte geben können. Eine Waffe, mit der nie geschossen worden ist, die nie von Böhnhardt oder Mundlos in der Hand gehalten worden ist (die beiden sind keine Mörder) und die Schulze auch nie gesehen hat außer auf einer schlechten Kopie aus einer Ermittlungsakte, kann als scheißegal gelten.

Dem Anwalt von Frau „Boulgarides“ sage ich: Yavuz, was soll der Scheiß? Hast du deswegen zu rauchen aufgehört, damit du bei bester Gesundheit Scheiße bauen kannst? Wäre es nicht besser, jetzt Bauarbeiter zu werden (das hast du mir ja für den Fall angekündigt, dass es uns nicht gelingt, das ganze aufzuklären) und Weiber am Strand mit Yoga zu beeindrucken?

Zumindest dafür wäre dir meine Bewunderung sicher, das kriege ich nicht mehr hin.

 

(Bild: Askild Antonsen, CC BY 2.0)

 

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