Franz Josef Strauß von einer Nutte erpresst

Auf diesem Blog wurde anhand behördeninterner Dokumente nachgewiesen, dass im Innen- und Justizministerium der BRD bereits Anfang Oktober 1980, wenige Tage nach dem Oktoberfestattentat, die Täterschaft der Israelis als Tatsache kommuniziert worden ist.

Die Israelis wollten Strauß gleichsam mit einem Bums seine Lust auf weitere Waffendeals mit der PLO austreiben, was auch gelang. Informationen über die PLO-Geschäfte waren, was hier nachgewiesen worden ist, Strauß von einer Edelprostituierten der CIA entlockt worden, die zu den Israelis petzen ging.

Der bayerische Ministerpräsident, Mittelpunkt der Oktoberfest-Intrige, war wie hier belegt bereits Ende September 1980 von Innenminister Baum dazu aufgefordert worden, die Täter zu verschweigen, auf die offizielle Linie einzuschwenken und der Wehrsportgruppe Hoffmann bzw. dem Bombenopfer Gundolf Köhler die Tat anzuhängen

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Zeitungsannonce für den Wahlkampf 1980

Strauß weigerte sich zunächst und versuchte, ohne die absurden Vorwürfe gegen Hoffmann und den toten Köhler auszukommen. Noch am Abend des Anschlags versuchte er, die Israelis von seiner Reue bezüglich des von der CIA an die Israelis verpfiffenen Waffendeals zu überzeugen.

Straußens Versuch, sich ein wenig schleimig gegenüber den Israelis zu geben, Reue zu heucheln und um die sinnlose, verbrecherische Beschuldigung Hoffmanns herumzukommen (immerhin Verfolgung Unschuldiger, Beweismittelfälschung usw.) scheiterte.

Man erpresste ihn so lange mit dem peinlichen Wissen der Edelprostituierten, bis er klein beigab, und diese Erpressung wurde im Innenministerium wie folgt kolportiert:

Anschreiben
Bundesinnenministerium (Anfang Oktober 1980, Verteiler Gerhart Baum) internes Anschreiben (Ausschnitt)

Wir übersetzen (wieder unter Schonung der Interessen lebender Unschuldiger und minder Schuldiger) aus Rotwelsch:

Erste Zeile: Re – fe – rat – P – I – / – IS – 3 = Über die Nutte haben wir die Rückmeldung, dass sie aufhört von deiner Verwicklung zu sprechen und zu schweigen versucht.

Zweite Zeile: zunächst vgl. oben, dann Zahlenkombination, die auf das Aushorchen beim Geschlechtsverkehr hinweist; die Zahlen sind unt – er – st – r – i – chen = Er soll die Schnauze halten, ich habe mit ihm geschlafen.

Dritte Zeile: R -ef – . – : = Er hört auf zu quatschen und mit der Verbindung zur Nutte ist es vorbei. Rest der Zeile vor allem privat (ich schütze die Angehörigen von Strauß, Anm. Mayr), allerdings Hinweis auf finanzielle Entschädigung der Nutte.

Vierte Zeile: S – b – . – : = (Zusatzbedeutung folgt) Geschwiegen wird nur, wenn die Sache mit der Nutte dauerhaft erledigt ist (konditionale Hauptbedeutung folgt) Geschwiegen wird nicht mehr und wir lassen ihn fallen A – R – Weigert – / – RA = wenn er sich der offiziellen Linie verweigert und weiter die CIA belastet (Rest operatives Detail mit Bezug auf noch lebende Person).

Wir sehen: Im Innenministerium der BRD wurden kurz nach dem Attentat wichtige Beamte über die Erpressung gegen Franz Josef Strauß auf dem Laufenden gehalten. Information und Befehl sind in der obigen Mitteilung eins.

Später wurden Straußens Verbindungen zur DDR und zur PLO  als „Milliardenkredit“ legendiert. Der Anschlag, aber auch die Erpressung durch die Nutte, sollte ihn demütigen und nebenbei nützlich sein bei der Erschaffung einer rechtsterroristischen Legende. Die wurde von hungrigen linksliberalen Journalisten bis heute willfährig ausgeschmückt.

Strauß hatte dann keine Möglichkeit mehr, Widerstand gegen die antifaschistische Oktoberfestlegende zu leisten.

 

(Bild 1: Konrad Adenauer Stiftung, CC-BY-SA 3.0 de, Bild 2: Aktenbestand Hans Langemann)

 

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