NSU: Im Zeichen des Krokodils

Wollte man eine Zwischenbilanz der so genannten NSU-Affäre ziehen, dann hätte man von einem riesigen Haufen an religiösem und politischem Unrat zu sprechen. Nebenbei sind auch noch Versorgungsansprüche linker Idioten realisiert worden. Das ist im Grunde alles.

Die zentralen Widersprüche der behördlichen Maßnahmen (diesem Ausbund an Dilettantismus, diesem Exzess der pseudo-geheimdienstlichen, korrupten Polizeiarbeit) sind aufgedeckt. Es hat nie einen NSU als Terrorgruppe gegeben; der NSU-Prozess ist ein lachhafter Schauprozess, juristisch nicht der Rede wert, eine geisteskranke Veranstaltung, die den Beteiligten jede Selbstachtung raubt.

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Zeichnerische Darstellung zweier aggressiver Krokodile

Ich habe auf diesem Blog eine neue Stufe der Aufklärung gezündet und mich dabei auf das Oktoberfestattentat konzentriert. Der zuständigen SOKO schwimmen in diesem Moment die Felle weg, ihr ehemaliger Chef steht vor Gericht, der neue Chef wird ohne jeden Widerstand wie ein Schuljunge zurechtgewiesen und wartet bloß noch auf seine Ablösung, wenn nicht auf die Anklage.

Der bayerische Innenminister wird über seine Aktionen im Zusammenhang mit der journalistischen Abdeckung des Attentats und des Schutzes der israelischen Täter stürzen, die Staatsanwaltschaft München I ermittelt gegen ihn. Die Methoden der SOKO sind so offen rechtswidrig, dass man jederzeit Strafverfahren gegen die Herren Vernehmungsbeamten eröffnen könnte.

Es stellt sich einfach die Frage, welchen Sinn es haben soll, den Versorgungsapparat des NSU-Prozesses zu zerschlagen. Macht man dieses Geklüngel zuschanden wie die Schwätzer beim Oktoberfestattentat, können bloß wieder ein Haufen Journalisten und Rechtsanwälte ihre Miete nicht bezahlen. Den psychischen Zusammenbruch eines Manfred Götzl will ich mir gar nicht vorstellen.

Dennoch wird es geschehen; man wird, wie die alten Ägypter, „im Zeichen des Krokodils“ vorgehen und den staatlichen Verblödungskram hinwegfegen. Die Herrschaften müssten mich physisch vernichten und die Asche dem Teufel übergeben, damit das nicht passiert.

 

(Bild: Aus einer alten Enzyklopädie)

 

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