Affengaudi Judenlümmel in Berlin

Unser Chipjunge Dell, alias „The Ape“, seines Zeichens ehemaliger unfreiwilliger Chipträger und Agent der CIA, war nach seinem Weggang aus dem besten Geheimdienst der Welt zu einer Art frei schwebendem Monster geworden. Ab und zu schnorchelten die Amis noch Daten aus seinem Hirn; ansonsten ließ man den Chipjungen frei herum- und vor allem ins offene Messer laufen.

Dell hatte nach einer scheußlichen Jugend, in der ihn sein Steuermann von galanten Abenteuern fern hielt, Gelegenheit zu eher grauslichen Exzessen erhalten; ohne sein Wissen wurden ihm die haarsträubendsten Agenten auf den Hals gehetzt. Da er nicht Rotwelsch sprechen konnte, plapperte er sich im Gespräch mit diesen Leuten um Kopf und Kragen, und zwar ständig.

The Nixons & Jewish Lady
Richard und Pat Nixon mit der israelischen Regierungschefin Golda Meir, 1973

Dell sollte, nachdem man ihn bei der CIA rausgeworfen hatte, ein so genanntes Studium in der Großstadt Berlin aufnehmen. Das bedeutete erstens den Abschied von seiner Heimat, zweitens eine Existenz unter fremden Leuten, die ihn zunächst ohne erkennbaren Grund umschwärmten. Das galt vor allem für die Damenwelt.

Ungelenk wie er war, geriet er nach seiner Ankunft wahllos an blasse schwedische Pets (weibliche Lockspitzel, Geheimdienstjargon), dralle und freche italienische Medizinstudentinnen und frisch angeworbene kroatische BND-Übersetzerinnen.

Tapfer widerstand er allen Versuchungen, immer noch in Gedanken an seine große Liebe daheim.

Da rangen sich die Zionisten durch, ihm eine Fee in den Weg zu stellen. Man suchte dazu eine erstaunlich hübsche kleine Orientalin aus, deren heimtückische Schönheitsfehler und außergewöhnlicher Kleinwuchs den zum politischen Bewusstsein erwachenden Dell unter Kontrolle halten hätten sollen.

Die zionistische Schönheit bezirzte unseren Dell in der so genannten Rostlaube, einem baufälligen Gebäude auf dem Gelände der so genannten Freien Universität; noch die wilden Tiere draußen vor der Glastür konnten sich das Lachen nicht verbeißen, so offensichtlich waren diese Annäherungsversuche. Zionisten halt, dachte Dell und lud die Dame in ein Schwulencafé ein.

Dort traten sich die Spitzel der plutokratischen Staaten gegenseitig auf die Beine. Dell verdrehte die Augen und versuchte über das Getümmel an Austauschstudenten zu lachen, das da vor ihm stand und quatschte und rauchte. Die Europäische Union mit ihren Austauschprogrammen, so raunzte er die schmunzelnde Zionistin an, ein ekelhafter Geheimdienstverein.

Freundlich grüßend betrat er das Café. Die Hand zu einer Art Hitlergruß erhoben, leise lachend, rief er „Servus“, ohne daran zu denken, dass das auf Rotwelsch heißt: Ich sag eh nichts darüber, dass ihr Ami-Spitzel seid. Ihr Schweine.

Es war eine rätselhafte Zeit für Dell in Berlin. Sein Steuermann schnorchelte seine Körper-Daten ab und ärgerte ihn, den Entlassenen, sporadisch mit Hormongaben (der Kerl war Antialkoholiker und konnte Dells Antisemitismus nicht leiden), so mit einer Hemmladung, als die kleine Zionistin ihren schweren Beruf vollziehen hätte wollen. Andere hätten sich geschämt; Dell verdrehte wieder einmal die Augen und trollte sich.

Unter zähen Spitzeln, die nächtelang mit ihm diskutierten, verging die Zeit. Dell weiß heute noch nicht genau, warum die Juden ihn so hassen.

 

Dieser Beitrag ist Teil der Reihe Mietpreissenkung, die chronologisch gelesen werden kann (neuester Beitrag ganz oben).

(Bild: Unbekannter Fotograf, unbekannte Amiquelle)

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s