The Ape: Dell im Schattenreich I

Das größte Geheimnis der bürgerlichen Welt ist, dass sie gar nicht existiert. Unter dem notdürftigen Schleier einer so genannten modernen Gesellschaftsordnung verbarg und verbirgt sich der schmutzige Brunzbuschn mittelalterlicher Mauschelei, steinzeitlicher Verbrechen und primitiven Schachers.

Alles wird zusammengehalten durch eine Sprache, die ich hier als Rotwelsch bezeichnet habe. Noch heute soll es Leute geben, die wie Finanzbeamte usw. auftreten und doch einfach Teil einer überzeitlichen, grauslichen Struktur aus Erpressung und Gnade sind.

Unser Chipjunge Dell, der Urmensch des notwendigen technischen Fortschritts bei der Synchronisation der Gehirne, hat die Spätzeit des Rotwelschen noch erlebt. Wie ein normaler Bub lebte er unter schauerlichen Proleten der österreichischen Provinz.

Die CIA steuerte ihn so gut es ging zwischen mörderischen Putzfrauen hindurch, ließ ihn eine Grundschule besuchen und benutzte ihn als Druckmittel gegen die eigenen Leute.

Gegen die, die besonders schmutzige und nasse Jobs erledigten.

Und die entwickelten bald eine gewisse Furcht vor dem Knaben. Gleichzeitig rastete von Zeit zu Zeit einer der Erwachsenen aus und schwindelte Gift ins Kinderessen.

Wirbelsäule
Röntgenaufnahme einer Wirbelsäulenverkrümmung

Gift im Käs, Verfolgungsjagden durch dunkle Zimmerfluchten, die Mama reißt vor Wut und Angst dem Kofferradio die Antenne ab. Das war die frühe Kindheit des Chipjungen Dell.

Dies alles gibt es natürlich nicht; kein Blei in der Wäsche, mit dem die freundliche CIA-Frau dem Herrn Ehemann das Leben verkürzt, kein Gift im Käs, das alles gibt es nicht. Es gibt auch keine Putzfrauen in Touristenhotels, die auf die Anweisung aus Zeitungs-Kreuzworträtseln hin Hotelzimmer präparieren.

Unser Dell machte Schwierigkeiten. Die Steuermänner waren mit seinem Temperament überfordert, außerdem drohte er mit Mädchen anzubandeln. Und das ging gar nicht, denn eine zu große Nähe zu einem Mädel hätte dazu führen können, dass der Junge Rotwelsch lernt.

Reden in dieser Sprache durfte er nämlich nicht. Verstehen hätte er auch nichts sollen.

Stumm, blind und taub unter Verbrechergesindel, du heilige Maria.

Und wie hemmt man einen ferngesteuerten Jungen? Naja, man kübelt ihn mit Angst-Hormonen voll, wenn er lose Reden führt und verunstaltet ihn körperlich. Zum Beispiel, indem man ihm die Wirbelsäule durch Hormongaben verkrümmt, ihm einen Buckel macht.

Man nannte das in Dells Heimat „Naggei“ (Nacken), seit ewigen Zeiten hatte man so hübsche, freche Jungen erotisch ein wenig eingebremst. Irgend ein besonderes Zeug aus dem Wald hatte man früher dazu verwendet.

Großvater entschied, den Job seiner Frau aufzutragen:

Als Geheimdienstprofi wusste der Opa, dass die traditionelle Methode der Verabreichung von Giftpilzen („Schwammerl“) zu wenig krasse Ergebnisse bringt. So mischte man eben geheimdienstliche Hormone ins Gulasch (die die Steuermänner nachts am Zaun abgelegt hatten).

Später wurde es dann notwendig, zu noch härteren Mitteln zu greifen und unserem Chipjungen ohne medizinische Indikation den Bauch aufschneiden, noch später ihn fett und käsig werden zu lassen.

Bevor das Ganze hier als Aufschneiderei erscheint, sei dem Verlauf unserer Geschichte vorgegriffen: Die Zentrale-Intelligenz-Ätschentsi musste sich buchstäblich den Arsch aufreißen, Dells ererbte Sexual- und Sprachgelüste halbwegs unter Kontrolle zu bringen.

 

(Bild: M. Zieger, Quelle, CC-BY-SA-4.0, Sprachaufzeichnung: S.M.)

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