Dadaistischer Aufruf an die Wissenden

Ein Gastbeitrag von Karl Heinz Hoffmann –

Tadjikisch blaue Befindlichkeiten im Abwind der gesellschaftlichen Verzierungen sind gewohnheitsmäßig in regelmäßigem Wellengang des Himalaja vereint. Immer die gleiche Rippe verdreht charakterlich seidene Unlust. Mir ist im Kocher nicht bange, weil in Noten geschriebene Absichten ausschlagen.

Daraus, und nur aus diesem Umstand bezieht der weiße Rabe die Gasförmigkeit der Ernte im Gesicht der Nacht. Nächte die das Wohlergehen der Fische zum Tage wandeln und das liebliche Nerzcape nun endlich verdaulich machen.

Karl Heinz Hoffmann
Karl Heinz im Interview mit Berliner Filmemachern, 2015

So ist mir wohl in den Windungen des beflügelten Alltags. Keiner ist mächtig genug den Nudelstrang des priesterlichen Schaumes zu führen. Ohnmacht! Heiliges Unvermögen des priesterlichen Schaumes.

Göttliches Zaumzeug im Abgrund der Weissagung. Hinab gehoben, hinauf gefallen, so sind wir zum eifrigen Nichts ständig bereit. Eifriger Zauber steht abseits vor glasglatter, schleimiger Wand. Überwindung der Ströme, hinzu Da Da. Das ist das Unvermeidliche in der Abwendung des Verbergens.

Nun begreift, was ich schrieb und taucht hinauf in die Tiefe des unergründlichen Abgrundes.

 

6 Gedanken zu “Dadaistischer Aufruf an die Wissenden

  1. Gabriele Roshol

    Zieh dich aus , süsse Maus, macht dich nackig , aber zackig ….
    Danke Herr Hoffmann !
    Wie kommen wir aus dieser Scheisse nur raus ?
    Hautfarben, Nuancen derselben sind mir schlicht egal.

    Sozialist , Kommunist …sonstiges „Nist“ geht mir am Arsche vorbei …mit Verlaub .
    Komische Zeiten sind das …
    Ich freue mich, von Ihnen lernen zu können.
    Wahrheiten hab ich auch nicht…wie denn auch ?

    Liebe Grüsse Gaby

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  2. Karl Heinz Hoffmann

    Hallo Gabriele! Wie wir aus der Scheiße wieder heraus kommen? Ich fürchte wir werden erst noch richtig in die Scheiße hinein geritten.
    Du hast keine Wahrheiten? Ich habe eine.
    Wir treiben unaufhaltsam auf den Abgrund zu. Wir haben schon zu lange gewartet. Selbst wenn man aufwachen würde und kräftig dagegen steuern wollte, dann wäre der Bremsweg jetzt schon zu kurz. Das ist die traurige Wahrheit.
    Jedenfalls habe ich mich sehr über Deinen lustigen Beitrag gefreut. Auch die erotische Anspielung erheitert mich. Ich bin ja erst 80 Jahre alt, also noch lange nicht zu alt um vom Anblick einer süssen nackigen Maus unbeeindruckt zu bleiben. Zackig mus das Ausziehen nicht vor sich gehen. Gerne auch betont langsam. Alles was schön ist geht im Leben immer viel zu schnell vorbei.

    Gruß

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  3. Karl Heinz Hoffmann

    Dadaismus, was ist das?
    Zur Ergänzung!
    Dadaismus ist eine mit dem Surrealismus der bildenden Künste vergleichbare literarische Kunstform.
    Die Kunst besteht darin, das tatsächlich Sinnlose schriftstellerisch so miteinander zu verknüpfen, dass bei Wahrung der als wohltuend empfundenen Vokalisation und aller inhaltlichen Sinnlosigkeit, doch vom Klang her eine scheinbar schlüssig entworfene Syntax erscheint. Der dadaistische Literaturstil zwingt zur Vermeidung sinnvoller Begriffsergänzungen. Wird ein an und für sich nicht unvernünftiger Begriff vorgestellt, so muss er durch darauf folgendes offensichtlich Unpassendes ad absurdum geführt werden. Die Regeln des Dadaismus sind durchbrochen, wenn es nicht gelingt einen im Text verwendeten, für einen bestimmten Sachverhalt zutreffenden Begriff durch eine Reihe nachfolgender, absolut unpassender Worthülsen zum Nonsens werden zu lassen.
    Salvador Dalì: Brennende Giraffe – http://www.panoptikum.net/salvador-dali/brennende-giraffe.jpg
    Wie in Dalis surrealistischem Gemälde „Die brennende Giraffe“ eine Reihe Schubladen im Schenkel einer Frau die Unmöglichkeit im realistischen Sinne dokumentiert, erhebt der Dadaist bei zwingender Wahrung einer melodischen Lesbarkeit mit der ständigen Aufeinanderfolge von Unvereinbarkeiten die Unmöglichkeit schlechthin zur Kunstform. Die dadaistische Literaturform erhebt den Anspruch, den Nonsens erbaulich lesbar machen zu können.

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    1. schon mal hier gewesen

      @K. H. Hoffmann
      Ich darf das-vollkommen uneingebildet-als kleinen, aber mißlungenen Versuch einer „Notwehr“ gegen meine „meinungsfreiheitlich“ pc-gelöschten Feststellungen werten-es bleibt aber bei meiner Feststellung, die im übrigen von ihnen ja zuletzt sogar selbst durch folgenden Satz bestätigt wird: „Die dadaistische Literaturform erhebt den Anspruch, den Nonsens erbaulich lesbar machen zu können.“!
      Nonsens und kulturzerstörerischer Ansatz lag allein in ihrem (dadaistische Literaturform) Wesen und Wollen-ganz gemäß als Mosaikstein, Teil der großen Agenda…

      Wohl aber gibt es im Netz Jewtubevideos, WARUM sie kein Nationalsozialist sind *LOL*-dem geb ich statt-sie sind seelisch nicht mal mehr Deutscher behaupte ich sogar!

      Wenn sie nun der Gaby wie folgt schreiben:

      „Du hast keine Wahrheiten? Ich habe eine.
      Wir treiben unaufhaltsam auf den Abgrund zu. Wir haben schon zu lange gewartet. Selbst wenn man aufwachen würde und kräftig dagegen steuern wollte, dann wäre der Bremsweg jetzt schon zu kurz. Das ist die traurige Wahrheit.“,

      sehe ich darin nur die schon zu oft, dann auch noch vernebelte, gehörte Ausflucht alter Leute-nebst sofortigem Abgleiten ins banale>

      „Jedenfalls habe ich mich sehr über Deinen lustigen Beitrag gefreut. Auch die erotische Anspielung erheitert mich. Ich bin ja erst 80 Jahre alt, also noch lange nicht zu alt um vom Anblick einer süssen nackigen Maus unbeeindruckt zu bleiben. Zackig mus das Ausziehen nicht vor sich gehen. Gerne auch betont langsam. Alles was schön ist geht im Leben immer viel zu schnell vorbei.“.

      Meine FRAGE ergibt sich daraus nun:
      WAS soll der GANZE ZIRKUS hier-wenn doch frei übersetzt: „eh alles zu spät ist“-die Wahrheit weiters im wörtlichen Nebel des für’s gemeine Volk unverständlichen gehalten werden soll???
      (Hier sei kurz erwähnt, das ich der letzte bin, der ihnen nicht-Wiedergutmachung kann es eh nicht geben-Rehabilitation gönnte. Nur zu kurz gesprungen-es geht hier um viel mehr-um Millionen Tote, das Deutsche Volk und um das Große und Ganze!)

      Audiatur et altera pars-aber gut, unliebsame Wahrheiten löschen/zensieren ist auch eure Mode/Methode-was soll’s, ich bin Kummer gewöhnt.

      Erscheint auch das nimmer, lass ich es hier…

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    2. Gaby

      Lieber Herr Hoffmann ,
      ich lese und denke …so bilde ich mir das zumindest ein …
      Aber ich mag das und forme um …mit Verlaub 😉
      Brennende Giraffe ?
      Okay ,ich mag keine Glibberschnecken auch wenn sie in Weisswein an Knoblauch gereicht werden.
      …(ist eklig glibschig und braucht kein Mensch ;).
      oder doch ?(…wenn doch ,von wem und warum und wie ? )
      Okay ,ist halt so oder so oder so… ;
      Frage : Ich hab da keinen Bock drauf und können wir das ändern ?
      Ich weiss, auf doofe Fragen gibt es keinen einfache Lösung 😉
      Nur … ich hab keinen Bock auf Weltuntergang !
      So ein Dilemma aber auch …

      Liebe Grüße Gaby

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