Oktoberfestattentat kurz erklärt

Äußere Ereignisse

Das so genannte Oktoberfestattentat war ein Terroranschlag, der am späten Abend des 26. Oktober 1980 in München auf dem Gelände des Oktoberfests (genauer am Ausgang Richtung „Brausebad“) stattgefunden und zahlreichen Menschen das Leben gekostet hat. Zudem wurden viele Menschen verletzt, und durch die psychologische Wirkung des Attentats ergaben sich schwerwiegende Folgen für politische Milieus.

Der Anschlag wurde mittels einer umgebauten britischen Mörsergranate ausgeführt. In den Hohlkörper des Geräts hatte man militärischen Sprengstoff gefüllt, den Zünder abgenommen und stattdessen Nitrozellulose aufgepfropft. Die Detonation verlief nach Zeugenaussagen in mehreren Stufen; zunächst war eine Stichflamme zu sehen, dann soll es den Hauptsprengkörper zerrissen haben.

Fax des BKA an das Bayerische LKA, in dem die Adressen von Mittätern des Attentats übermittelt werden. Es handelte sich um Personen aus der Münchner Schickeria, die keinerlei Verbindungen zur Wehrsportgruppe Hoffmann hatten

Ausgangspunkt der Sprengung war ein Müllkorb, in den die Bombe gelegt worden ist, mutmaßlich von dem Studenten Gundolf Köhler, der entgegen landläufiger Auffassungen kein „Rechtsradikaler“ sondern ein Linksliberaler war. Köhler hatte wenige Tage zuvor eine linke Aufklärungsveranstaltung über ein KZ besucht und war als Anhänger der Grünen hervorgetreten sowie ohne vorherige Kontakte in gesellschaftlich hochstehende Kreise geraten.

Die Detonation war zeitlich mit einer Art Absetzbewegung (es handelte sich äußerlich um einen Fahrzeugtransport) von Mitgliedern der so genannten Wehrsportgruppe Ausland des scheinbaren Rechtsradikalen Karl-Heinz Hoffmann verbunden. Hoffmanns Leute hätten ihre Fahrzeuge im Augenblick der Detonation an München vorbei in den Libanon bringen sollen, was aus technischen Gründen nicht exakt wie vorgesehen verlief.

Aufgrund dieser vom bayerischen Staatsschützer Langemann veranlassten zeitlichen Koinzidenz galt Hoffmann als Verdächtiger (er feierte in einer Disco, als die Detonation stattfand) und der Anschlag als „rechter Terror“. Dazu kam, dass der scheinbare Attentäter Köhler Jahre zuvor, als Teenager, einmal an einer Übung der Wehrsportgruppe Hoffmann teilgenommen hatte, ohne jemals Mitglied zu sein.

Der Anschlag wurde in den Medien der BRD sofort der Rechten zugeordnet. Die polizeilichen Ermittlungen verliefen im Sande. Man führte Hoffmann und einige seiner Anhänger zwei Jahre absichtlich zu Unrecht lang als Beschuldigten, danach wurde das Verfahren eingestellt. Der in den Medien als Attentäter gehandelte Köhler könnte nicht als Täter ermittelt werden.

Hintergründe des Anschlags

Wie nach jahrelangen Aktenauswertungen und Gesprächen mit Zeitzeugen mittlerweile zweifelsfrei feststeht, war das Oktoberfestattentat kein rechtsradikaler Terroranschlag. Er wurde vielmehr von der israelischen Armee als eine Art Auftragsarbeit, aber auch im eigenen Interesse ausgeführt.

Die Täterschaft der Israelis lässt sich recht einfach auf der Grundlage einer Aktenanalyse beweisen. Die Ermittlungsergebnisse der Sicherheitsbehörden der BRD sind in den zeitgenössischen Akten enthalten, allerdings nicht unbedingt im Klartext sondern zumeist in der für solche brisanten politischen Fakten üblichen Form, dem Aktenrotwelsch.

Franz Josef Strauss
Franz Josef Strauß (1915-1988): Er verschaffte der PLO einen großen Kredit und wurde dafür mit dem Anschlag „bestraft“

Der Anschlag hatte aus der Sicht der Israelis zunächst den Sinn, Franz-Josef Strauß, den damaligen bayerischen Ministerpräsidenten, in Angst und Schrecken um sein Land zu versetzen. Strauß hatte es gewagt, der DDR große Finanzmittel für die PLO anzuvertrauen (diese Geldflüsse wurden später als Kredit an die DDR ausgegeben), was ihn zum Gegner machte.

Zudem sollte Strauß dafür bestraft werden, dass er die so genannte Wehrsportgruppe Ausland von Hoffmann im Nahen Osten (im Libanon) gewähren ließ. Hoffmann drohte dort eine für die Israelis hoch gefährliche Struktur zu errichten, die mit modernsten Waffen und mit einer Kampftaktik ausgestattet sein hätte sollen, die ihrer Zeit weit voraus war.

Strauß hatte sich in Bayern aber auch dadurch verhasst gemacht, dass er gegen geheimdienstliche Strukturen aufgetreten war, die Giftmorde im Namen der Israelis ausführten. Diese Strukturen, im Geheimdienstjargon auch „ra“ genannt, hatten Strauß kurz vor dem Attentat eine so genannte Fee geschickt, eine Dame, die den Ministerpräsidenten wohl chemisch beeinträchtigt und zum Sprechen über seine Finanzierung der PLO gebracht hat.

Neben diesen israelischen Zielsetzungen, die bereits nach Deutschland hereinspielten, hatte der Anschlag auch den Sinn, Hoffmann und die deutsche Rechte politisch kalt zu stellen. Die Rechte sollte als gewalttätig gelten und dämonisiert werden können. Eine genauso blumige wie giftige Legendenbildung setzte ein, die mit zahlreichen durch Geheimdienste erstellten Scheinspuren arbeitet und die israelischen Täter bis heute schützt.

Wie die allermeisten Terroranschläge erfüllte das Oktoberfestattentat auch Nebenzwecke. Einer dieser Nebenzwecke bestand darin, Kinder bzw. ihre Angehörigen zu töten oder zu verletzen, denen man nachsagte, offen über damals streng geheime medizinisch-technische Hirnversuche gesprochen zu haben.

Der angebliche Täter Gundolf Köhler ist mit dem Attentat nach neueren Erkenntnissen in eine tödliche Falle gelockt worden. Er hatte nachweislich die Adressen der Komplizen eines israelischen Gift- und Kampfstoffkartells auf Zettel notiert, die man später in seinem Auto fand.

Die Täter

Als Profiteure des Anschlags mit Täterbezug können jene Kreise um bayerische Juden gelten, die entweder intensive Beziehungen zur Politik des Staates Israel hatten und haben (z.B. der später ermordete israelische Offizier Lewin aus Erlangen), als Financiers der Giftmorde der Struktur „ra“ fungierten (München) oder die Abdeckung des Anschlags über die Presse organisierten (Familien aus Nürnberg und Erlangen).

Abendzeitung, Titelei
Titelei „Abendzeitung 8 Uhr-Blatt“, München, 28.9. 1980. Über solche Blätter wurde das Attentat koordiniert

Ausführende Kräfte (Bombenbau und kommunikative Logistik) waren Mitglieder der Israelischen Selbstverteidigungsstreitkräfte. Diese führten auch die Fernzündung der Bombe aus. Köhler war über seinen bevorstehenden Tod und den Anschlag offenkundig nicht informiert.

Als perfide Finte des Anschlags kann der Umstand gelten, dass man zuvor einige Rechtsradikale in die Anschlagspläne zum Schein „einweihte“, um später einreden zu können, sie seien am Anschlag beteiligt. Tatsächlich wurde Gundolf Köhler aber von Personen aus der Münchner Schickeria zu seiner (ungewollten) Tat angeleitet, im Namen und für das Geld von Juden.

Aktuelles

Seit 2014 arbeitet eine Sonderkommission des Bayerischen LKA wieder an dem Fall. Aufgrund dienstlicher Skandale und eines enormen politischen Drucks ist man bisher noch nicht zu brauchbaren Ergebnissen gekommen.

Eine Gruppe um den ehemaligen Beschuldigten Hoffmann („Arbeitskreis NSU“) hat die Behörden, insbesondere den Generalbundesanwalt, aber bereits zu ersten wirksamen Ermittlungsschritten gezwungen.

 

(Dokumente: Arbeitskreis NSU)

 

5 Gedanken zu “Oktoberfestattentat kurz erklärt

  1. schon mal hier gewesen

    Aha! Mein deutscher Bruder S. Mayr hat also Zeugs, wofür man eine israelische Kugel bekommt?
    Soso, wenn dem so ist, HER damit-ich gehe mit (dir Bruder! auch bis in den Tod), will sehen! (sende zu)-allein schon aus Verbundenheit, Solidarität.
    Zudem, eine letzte Frage der Ehre, des Charakter und Mutes für jeden noch Deutschen, deutsch denken und fühlenden-nicht wegen F. J. Strauß, dessen „Charakter“ gibt es NICHT her-ABER wegen der

    13 getöteten (geschächteten), darunter auch Kinder!, der 211 verletzten-davon 68 schwer (bleibende Behinderungen, Amputationen etc.) GOYM!

    Wo sind sie nun? All die „Patrioten“? Keiner da?
    Einmal muß und soll doch Schluß sein, mit all dem Mord-und Totschlag der Söhne Jakobs.
    Wer von denen kommen will, uns umzubringen, der komme-wisse aber, er handelt GEGEN seine ureigensten GEBOTE/GESETZE,

    Thora, 1. Buch Moses 27, Vers 39 und 40.

    Das ist kein pathetischer Schnullischeiss oder Gedoens-wie Rio Reißer mich drüben verunglimpfen will-NEIN, das bin ICH, Deutsch, für das Wahre, das Gute und Schöne, keine leeren Worthülsen, materielles ist mir Schnurz.

    Albert Leo Schlageter:

    „Sei, was du willst, aber WAS du bist (DEUTSCH!), habe den Mut GANZ zu sein.“

    Tim Schult

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  2. Pingback: Die Zensoren bei Twitter mögen den Arbeitskreis #NSU nicht? Ach, na wer hätte denn SOWAS je gedacht? | NSU LEAKS

  3. Mario Romanowski

    Ja warum zeigen sie das „Geheimpapier“ nicht einfach allen im Internet? Alle kann man wohl kaum erschiessen…

    Und warum sollen 10% diese Gaunersprache können?

    Und die Kryptologie versteh ich auch nicht.

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    1. Lieber Herr Romanowski, das „Geheimpapier“ stammt aus dem Bundesarchiv, die Veröffentlichung einer einzigen Seite würde mich ein Schweinegeld kosten 🙂 ich zitiere ja daraus. Und Rotwelsch lernen Sie hier auch noch, glauben Sie mir. Nur Mut

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